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rasch.
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ZWISCHEN TOD UND LEBEN
gerichts von Göring in einer Stunde im Flugzeug nach Berlin transportiert werde. Dort soll mir die Entschei- dung über mein Urteil bekanntgegeben werden. Der Kommandant blickt mich triumphierend an. Sein hämi- scher Gesichtsausdruck reizt mich derartig, daß ich ihm an die Gurgel springen könnte. Ich nehme mich zusam- men, so gut ich kann. Es ist, als wenn der Blitz neben mir eingeschlagen hätte. Alle meine Pläne hinfällig! Ist das das Ende?
„Was hat das zu bedeuten?“, frage ich nach einer kurzen Weile. Er zuckt mit den Achseln.
„Wahrscheinlich die Bestätigung‘, sagt er lauernd.„Ich habe Ihnen ja gleich gesagt, daß auf Ihr Vergehen Todes- strafe steht.“
Er weiß also nichts Bestimmtes. Ich greife nach diesem letzten Strohhalm.
Was soll ich mit meiner Partisanenkarte machen?, fährt es mir durch den Sinn. Soll ich sie Pfarrer M. geben oder bei mir behalten? Ich muß damit rechnen, daß ich noch- mals durchsucht werde, bevor ich in das Flugzeug steige Während ich unter Aufsicht einer Wache meine Sachen zusammensuche, steht plötzlich Pfarrer M. in der Türe. Er ist fast wie eine himmlische Erscheinung für mich, so freue ich mich über seinen Besuch. Rasch schiebe ich die Karte in das Neue Testament, das er mir geliehen hat, und gebe es ihm mit herzlichen Dankesworten wieder. Er sieht, daß im schmalen Band ein fremdes Papier liegt und gibt es mir zurück.„Sie haben etwas vergessen“, sagt er nichtsahnend, dann steckt er das Neue Testament
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