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Fern und ewig leuchtet Frieden : ein Erlebnis aus dem Zeitgeschehen nach Berichten sowie Aufzeichnungen eines zum Tode Verurteilten / dargestellt von Willo Wenger
Entstehung
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FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

,, Nach der kürzlichen Entführung aus dem Gefängnis scheint es mir äußerst schwierig, daß Ihnen eine Flucht hier aus dem Gebäude gelingt. Als Untersuchungsgefan­gener, in Erwartung der Bestätigung eines bereits gefällten Todesurteils, wird man Sie auch nicht zu Ar­beiten außerhalb des Gefängnisses heranziehen. Bei der erfolgreichen Arbeitsweise der heutigen Justiz", fügt er mit leichter Ironie in der Stimme hinzu ,,, hat man genügend leichtere Fälle für die Außenarbeit zur Ver­fügung. Es bliebe also nur die Möglichkeit, eine Flucht zu erwägen, wenn Sie hier abtransportiert werden. Daẞ man Sie bei den Partisanen nicht kennt, bedeutet eine weitere Erschwerung."

Er öffnet seine Mappe und sieht die darin befindlichen Papiere durch. ,, Ich habe hier noch eine Abschrift der Anklage gegen Sie, denn Sie müßten sich, wenn Ihnen die Flucht von Ihren Begleitmannschaften gelungen ist, beim Zusammentreffen mit den Partisanen überzeugend ausweisen. Über die Gefahr, daß Sie beim Zusammentref­fen erschossen werden, sind Sie sich ja wohl klar." ,, Das habe ich mir auch schon überlegt. Ich will ver­suchen, einen Partisanenpaß zu bekommen."

,, Wie steht es mit Ihrem Russisch?", fragt er weiter. ,, Leider nur einige Brocken. Aber vielleicht kann ich mir hier einen kleinen Sprachführer besorgen."

,, Auf diesem Gebiete kann ich leider nichts für Sie tun. Wenn ich Ihnen etwas in einem Päckchen schicke, wäre das gleichbedeutend mit der Preisgabe ihres geheimen Planes, und das Ergebnis wären unangenehme Siche­

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