ZWISCHEN TOD UND LEBEN
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rungsmaßnahmen gegen Sie. Haben Sie genügend Geld?" ,, Ich glaube doch. Ich habe zweitausend Mark, die ich bisher verborgen gehalten habe."
Er zieht wortlos seine Brieftasche. ,, Hier sind noch tausend Mark. Wenn Sie es damit nicht schaffen, dann schaffen Sie es mit Geld überhaupt nicht. Sind Sie überzeugt, daß Sie hier wirklich zuverlässige Angaben bekommen?"
,, Ich glaube doch, denn wir haben ja Beweise dafür, daß in ganz kurzer Zeit zweimal die Flucht von Gefängnisinsassen gelungen ist. Wie die Verbindung läuft, weiß ich noch nicht. Aber ich werde es bestimmt in den nächsten Tagen erfahren. Ich werde versuchen, eine Karte zu bekommen; ohne diese wird der ganze Plan sowieso hinfällig."
Die Minuten eilen unerbittlich. Ich spüre deutlich den tiefen Ernst, der aus seiner Stimme spricht, als er fortfährt: ,, Die Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen. Ob das Risiko sich lohnt? Denn darüber sind Sie sich wohl klar, daß Sie auf der Flucht ohne weiteres von Ihrer Bewachung wie auch bei einer Verfolgung- erschossen werden. Und wenn man Sie einfängt, kann im Schnellverfahren ein Todesurteil gegen Sie ausgesprochen werden, das dann unmittelbar vollstreckt wird."
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Ich überlege einen Augenblick. ,, Das muß ich allerdings gewärtigen", füge ich hinzu. Es tritt eine kurze Pause ein. Der Ernst der Stunde, die Möglichkeit, daß wir vielleicht vor einem Abschied für immer stehen, schlägt uns mehr und mehr in seinen Bann. Mein Besucher sieht auf die
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