FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

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Schritte. Es ist das Abholkommando, das den Gefange­nen zum Richtplatz bringt. Das Licht in der Nebenzelle wird ausgeschaltet, die Schritte entfernen sich,- vorbei. Ein Leben vorbei!- Ist es wirklich vorbei? Und was kommt dann?-

An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Eine grenzenlose Bitterkeit steigt in mir hoch, der beste Nährboden für Schwäche und Verzweiflung, wie schon so oft in diesen Monaten, in denen ich zum wehrlosen Objekt eines seelenlosen Gewaltstaates geworden bin, von dessen unbändiger Härte und erbarmungslosem Vernichtungs­willen ich soeben wieder ein erschütterndes Zeugnis erlebt habe.

Nein, ich will nicht schwach werden, komme, was kommen mag! Denn der Tod aus der Wehrlosigkeit, aus der Untätigkeit des Gefangenseins heraus ist viel furcht­barer als der Tod auf dem Schlachtfeld. Ich liebe mein Vaterland und liebe meine Heimat.

Wie schon so oft verfolgt mich der bohrende Gedanke, wie es möglich war, daß ich jetzt unter der furchtbaren Anklage der Treulosigkeit gegen meine Heimat stehe! Nein, ich will weiterkämpfen gegen diese Unwahrheit. gegen dieses System, das mich zum Verräter stempeln will, weil ich die Gefahren erkannt habe, die diese Staatsform über mein Heimatland brachte und täglich wieder bringt, und weil ich diese Gefahren ausgesprochen hatte.

Es hält mich nicht mehr auf meiner Pritsche. Ich springe auf, versuche, etwas hin und her zu gehen. Ich schiebe

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