FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

März ist noch voller Winter in Rußland ! Während ich versuche, auf dem abgenutzten Strohsack eine etwas günstigere Lage einzunehmen, die meinen von der tagelangen Eisenbahnfahrt stark zusammengerüttelten Knochen eine bessere Anpassung an die Wellenlinie der halb zusammengebrochenen Pritsche ermöglicht, dröhnen draußen erneut schwere Schritte auf den Steinen. Wieder wird die Zelle nebenan aufgeschlossen. Ich höre Stimmen und presse mein Ohr an die schmale Öffnung, welche von früheren Leidensgefährten in dieser Zelle mit großer Mühe an dem Heizungsrohr entlang herausgeschabt wurde, um zur Nebenzelle sprechen zu können. Jetzt kann ich einige Worte verstehen. Eine kalte, geschäfts­mäßige Stimme liest in gleichmäßigem Ton etwas vor. Plötzlich schlägt mein Herz bis zum Hals.

,, Im Namen des deutschen Volkes- zu Recht erkannt- der Angeklagte wird wegen Zersetzung der Wehrkraft zum Tode verurteilt."- Das Blut saust mir in den Ohren Ich höre nur noch undeutlich einige Worte ,,, bestätigt". ,, das Urteil wird heute vollstreckt."

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Dann wieder schwere Schritte. Die Eisentür fällt ins Schloß. Plötzlich nebenan ein dumpfer Fall. Ein trocke­nes Schluchzen dringt zu mir herüber. Ich verstehe einige stöhnende Worte: ,, O, mein Gott, meine Mutter,- meine Frau, meine Kinder."- Dann tödlich bleierne Stille, die sich lähmend auf mich legt, nur ab und zu unterbrochen von dem trockenen, würgenden Schluchzen.

Jäh durchfährt es mich, der Raum nebenan ist die Todeszelle, und der Kamerad, dessen Todesurteil eben

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