den verkohlten Resten einer Mauer hin und her schwang, oder durch die Eisenstäbe eines zerstörten Ladens, die im Winde kreischten und hin und her schlugen.
Gespannt und vorsichtig, den Finger am Abzug der Pistole, schritten wir auf verborgenen Pfaden weiter. Hier und da trafen wir einzelne Überlebende, die neuen Mut faßten, als sie uns sahen, daß bewaffnete Juden noch am Werke waren. Sie beneideten uns, da sie nicht ahnten, daß wir genau so hilflos waren wie sie. ,, Was soll aus uns werden?" fragten sie ,,, es gibt nichts mehr zu essen. Alles ist verbrannt." Wir sagten ihnen ein paar aufmunternde Worte und überquerten, auf dem Bauche kriechend, die dunkle Straße. Und wieder nahmen uns die Ruinen auf.
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Wir machten auf unserem Weg bei verschiedenen Bunkern hat, um Anordnungen von der Befehlsstelle zu überbringen. Beim Bunker von Zechariah Erdstein erinnerten wir uns an die ersten Kampftage. Wir waren damals müde und in unserer Kampfkraft erschüttert gewesen, und dieser junge Mann hatte uns in seinen Bunker genommen, unsere Geister wieder belebt und uns zu essen und zu trinken gegeben.
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Auch den Bunker der Familie Pinkert besuchten wir, die an der Spitze der Begräbnisgesellschaft gestanden hatte. Die Nazis hatten die Totengräber des Gettos verschont, da sie sie zur Bestattung der Toten brauchten. Der jüdische Friedhof lag außerhalb des Gettos, und so hatten wir mit Hilfe der
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