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Die letzten Tage des Warschauer Gettos / Zivia Lubetkin
Entstehung
Seite
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Männer, Frauen und Kinder

krochen aus

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Spannung

uns, den

ihren unterirdischen Verstecken hervor und irrten umher, beladen mit den letzten Resten von Lebens­mitteln, Decken und Kochtöpfen. Säuglinge wurden von ihren Müttern getragen, Kinder liefen hinter ihren Eltern drein, in den Augen abgrundtiefes Leiden und Flehen um Hilfe...

In der Nacht, in der das große Feuer ausbrach, rannte ich aus meinem Versteck weg. Der grelle Feuerschein machte mich ganz benommen. Überall um mich herum hörte ich das Prasseln des Feuers, das Krachen einstürzender Mauern. Außerhalb des Gettos war es Frühling. Wir schlängelten uns durch die Ruinen hindurch, umgingen die Flammen, gelangten durch Löcher in den Mauern von einem Dachgeschoß zum andern und, wenn die Häuser bis auf den Grund heruntergebrannt waren, von einem Keller zum andern. Die Deutschen schossen dabei auf alles, was sich bewegte.

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Noch waren die Flammen nicht bis zu dem großen Hof vor einem Wohnblock in Milah Nr. 7 vorgedrungen, der in der ersten Brandnacht von Hunderten von Kämpfern wimmelte, die hier am Ende eines Tages des Herumwanderns Zuflucht gefunden hatten. Erschöpft, gespannt, benommen, so lagen wir auf dem Boden, und über uns schwebte die Frage, auf die es keine Antwort gab: Was jetzt? Tausende von Fliehenden häuften sich um uns herum, sie ruhten sich auf ihren armseligen Bündeln aus und warteten, daß wir die Antwort geben sollten.

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