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1922
Das saust und singt, wie Freiheitslieder, Das braust und klingt wie Kampf und Streit.
Ihr liegt in hartem Joch gefangen. Aus euren Augen blickt die Not. Und eurer Kinder blasse Wangen Ihr magrer Leib, er ruft nach Brot. Ihr wohnt in dumpfen Elendshöhlen. Kein Sonnenschein dringt da hinein Und müßt euch rackern, müßt euch quälen, Nur für die Müh' lebendig sein.
Warum laßt ihr euch länger quälen! Wenn ihr auf eig'ne Kraft gestellt Die Freiheit wollt zum Ziele wählen, Dann stürzt ihr kämpfend diese Welt. In der zum Sklaven ihr gestempelt, In der man höhnisch euch verlacht. Frisch auf! Die Welt wird umgekrempelt, Wenn ihr aus eurem Schlaf erwacht.
Drum hebt doch endlich eure Stirnen Und zeigt ein trotzig Angesicht. Und wie der Föhnwind über Firnen Im Stürmen Schnee und Eis zerbricht, So mögt ihr euer Joch zerbrechen, Daß es in Staub und Asche fällt
Und über Schutt und Trümmerbächen Der Menschheitsfrühling Einzug hält.
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