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Hinter Gittern : Gedichte / von Otto Müller
Entstehung
Seite
32
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V.

Ich grüße dich, du Dämmerschein. Dich schweigend dunkle Nacht.

Dein Scheiden, Tag, macht keine Pein, Du hast mir nichts gebracht. Schließ Schlummer meine Augen zu Komm zu mir still und leis

Und gönne dem Enttäuschten Ruh. Vielleicht!? Vielleicht!? Wer weiß?

Ich harre auf den Stundenschlag Und auf den Hahnenschrei. Ich hoffe auf den neuen Tag

Und wünsche ihn herbei.

Die kreuz

Die Nacht

Wir sitzen

Erzählen

Von uns'r

Vom Glüc

Vom Leid

Von Zuku

Dazwische Ein Lied Ein Wind So klingt's

Es wird d

In seiner Stunden Kreis

Vielleicht birgt er in seinem Schoẞ

So tief w

Die Wendung für mein bitt'res Los. Vielleicht!? Vielleicht!? Wer weiß?

Es kreuze

Leonberg

Hier Fäde

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NACHT.

I.

Im Dämmerdunkel liegt die Zelle. Das Nachbarhaus wirft fahle Helle Durch's Gitterfenster an die Wand. Die Schatten von den Gitterstäben,

Es fliegt d Das schne Was geste Vergebens

Ein Mens Millionen Das Schiff Es webt s Ein Band

Aus Licht