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Hinter Gittern : Gedichte / von Otto Müller
Entstehung
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HERBST.

Es ko

Sie w

Zuversicht.

Da ich's zu ändern nicht vermag, So will ich's still und mutig tragen. Geduld! Es endet jeder Tag

Auch ohne Jammern, ohne Klagen. Ich trinke diesen bittren Trank,

Bis auf den Grund leer ich den Becher. Sag ich dafür auch keinen Dank,

So bleib ich doch ein froher Zecher.

An d

Die

Gedu

Nich

Die Die

Ist kahl und öd die Zellenwand,

Noch pocht und pulst in mir die Kraft, Sie wird mir täglich neu geboren. Die aus dem Sterben Leben schafft Und keine Stunde ist verloren.

Es lie

Auf

Ich f

Aus

Es glänzt in meiner Seele Land

Das Fenster blind und streng vergittert.

Auf

Weiß

Ein Bild, das nach Erfüllung zittert.

Und

Das

Den Frühling in der Knospenhülle.

Es kränkt mich nicht, dieweil ich seh

Braus, Herbststurm braus! Wirf jach und jäh Vom Baum die bunte Blätterfülle.

Schw

Auf

Scha

Mit einer weißen Leichendecke.

Fallt, Flocken, fallt und deckt die Flur

Und

Bald

Sie ist nicht tot, sie scheint es nur, So daß ich nicht darob erschrecke.

Du

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