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IV.
Mit welchen Gefühlen ich durch das Tor ging, kann ich mit Worten nicht schildern. Eines darf ich wohl sagen: Ich sah den Himmel offen, obwohl es regnete! Auf dem Wege nach Linz lagen, als Ausklang des Vergangenen, hie und da noch Leichen. Vielleicht waren es Capos oder Blockälteste, ich weiß es nicht. Des vielen Laufens nicht mehr gewohnt, war es für mich nicht so einfach, die fünfundzwanzig Kilometer nach Linz ohne Unterbrechung zurückzulegen. Aber das berauschende Gefühl der Freiheit, das Wieder- Mensch- sein, und all das Neue ließen die müden Glieder nicht erschlaffen. Als wir gar die Hermann- Göring- Werke , kurz vor Linz , durchschritten, war alle Müdigkeit dahin. Diese Göring- Werke waren ein gigantischer Bau, und doch wiederum so roh, ganz ohne Seele! Wenn man es sich überlegt: so grandiose Werke, von Menschenhand geschaffen, um Menschen zu vernichten! Ich mußte an die Worte Görings denken, als er einmal fragte: ,, Was wollt ihr lieber, Kanonen oder Butter?" Das Lebensmittelmagazin der Werke war jetzt noch mit Lebensmitteln überfüllt. Zucker, Mehl, Reis usw. wurden zentnerweise von der Linzer Bevölkerung herausgeschleppt. Auch wir KZ.- Leute beteiligten uns. Mein Interesse war nicht groß. Nur ein paar Senfgurken, die mir Kameraden gaben sie waren in Zehn- Kilo- Gläsern massenhaft vorhanden schlug ich nicht ab.
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So landete ich mit meinen polnischen Kameraden in Linz . Diese Stadt war infolge der Fliegerangriffe ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Oft hatte ich vom Lager aus beobachtet, wie sie mit Bomben belegt wurde! Als wir hörten, daß es in Linz ein sogenanntes Auffanglager für KZ. gebe, schlugen wir uns seitwärts in die Büsche, denn von einem Lager wollten wir nichts mehr wissen. Wir quartierten uns in einer etwas bombardierten Villa ein, um zu übernachten. Lebensmittel hatten meine Kameraden genügend organisiert. Gekocht wurde uns von liebenswürdigen Linzern. Als wir ihnen die Verhältnisse im Lager schilderten, kamen sie aus dem Erstaunen nicht heraus und bei besonders weichmütigen wollten die Tränen kein Ende nehmen. Auf meine Frage, ob sie nicht von unseren Außenarbeitern, die hier in Linz Aufräumungen verrichteten, etwas über die Zustände in Mauthausen oder Gusen erfahren hätten, konnten sie nur erwidern: ,, Wohl haben wir gesehen, wie Häftlinge von der SS bei der Arbeit angetrieben und auch geschlagen wurden, aber unmöglich war es, mit den Gefangenen irgendeine Unterhaltung anzuknüpfen."
Obwohl wir von dem ungewohnten langen Marsch sehr müde waren, wurde es sehr spät, als wir uns zur Ruhe begaben. Überhaupt, wir konnten es noch nicht fassen, daß wir wieder Menschen unter Menschen waren, freie Menschen! Kein SS- Mann mit dem Gewehr oder Ochsenziemer in unserer Nähe, kein Capo, kein Blockältester, kein elektrisch geladener Stacheldraht...
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