nur deshalb, weil sie klug genug waren, bei Kameraden Unterschlupf zu suchen um sich der Uniform auf das schnellste zu entledigen.
Da lagen sie nun, zu Dutzenden erschlagen, auf dem Appellplatz. Immer wieder kamen andere, in der Todesangst auf den Ausgang zulaufend, um die Freiheit zu erreichen und liefen dabei in letzter Sekunde in den Tod. Die wütende Menge ließ keinen hinaus. Für mich Zuschauenden war es bitter, sehr bitter! Helfen war unmöglich. Und das war das Bitterste. Gewiß, ich gebe zu, daß unter den zur SS ausgebildeten Häftlingen Lumpen waren dies ist sogar noch ein milder Ausdruck aber ich will nicht allzusehr mit ihnen ins Gericht gehen, sie haben ihre Fehler schwer, sehr schwer gebüẞt; doch war denn der, der jenen Lumpen erschlug, besser? Hätte er an seiner Stelle als„, Capo" oder„, Blockältester" anders gehandelt? Ich habe darin zuviel Erfahrung.
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Als sich der Sturm des Lagers gelegt hatte und die noch vorhandenen Insassen denn viele von ihnen hatten schon das Weite gesucht ruhiger wurden, versuchten wir Küchenleute der Notlage Herr zu werden, um zum Abschluß den noch hier verbliebenen Häftlingen ein anständiges Essen zu bereiten. Denn der Hunger war groß! Und es wäre von uns unverantwortlich gewesen, die Kameraden einfach ihrem Schicksal zu überlassen. Unter Anleitung des Küchencapos, eines Polen , eines korrekten, anständigen Kerls, schafften wir es auch. Obwohl wir den ganzen Tag in fast unerträglicher Hitze schwer gearbeitet hatten, arbeiteten wir auch die folgende Nacht durch und konnten morgens um fünf Uhr auskellen. Jeder Häftling bekam so viel zu essen, wie er wollte, und es blieb sogar noch reichlich Essen übrig. Das war, solange das Lager bestand, noch nie der Fall gewesen. Und noch nie war das Essen so gut gekocht. Es war aber auch kein Wunder! Wohl hatte die SS, als sie in die Berge flüchtete, Unmengen von Lebensmitteln mitgehen heißen, aber fünfundzwanzig mittlere Schweine mußte sie schweren Herzens wegen Transportschwierigkeiten zurücklassen. Sie kamen uns zugute. Gern hätte ich auch ein Stück Schweinefleisch gegessen, aber ich kam gar nicht dazu, erstens vor lauter Arbeit, zweitens wegen zu großer Aufregung. Nicht zuletzt trug auch der Gedanke dazu bei: so schnell wie möglich aus dieser Hölle heraus! Konnte es doch passieren, daß die Amerikaner zurückgeschlagen wurden und die SS das Lager wieder einnahm. Dann wehe uns! Hungrig und müde, und doch mit einer unbeschreiblichen inneren Freudigkeit, in Häftlingskleidern, wie ich sie im Lager trug, einen Brotbeutel über der Schulter, in dem weiter nichts steckte als ein wenig Wäsche, und mit etwas Geld versehen, schloß ich mich einigen polnischen Kameraden an, um das Lager zu verlassen. Das war auch nicht ungefährlich, denn immer noch war das Suchen nach sie kannten Deutschen nicht abgeflaut. Aber die polnischen Kameraden
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mich schon längere Zeit versicherten mir immer wieder: ,, Wenn du mit uns gehst, passiert dir nichts. Du hast dich hier als guter Kamerad benommen, unsere Pflicht ist es nun, dich zu beschützen." Und das haben sie auch in ausreichendem Maße getan.
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