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Schauern überkam mich, wenn ich diese mit Leichen voll beladenen Bagage- wagen die Lagerstraße hinunterfahren sah,— kreuz und quer lagen sie darauf— ohne jede Spur von Pietät.
II.
Der Alltag im Block war nervenzerreibend. Wo man ging und stand hatte man Ärger und Verdruß, was aber auch kein Wunder war, denn die Menschenmassen waren auf den paar Quadratkilometern derart zusammen- gedrängt, daß ein Ausweichen kaum möglich war und es zu ungewollten Zusammenstößen kam. Wohl war ich die Ruhe selber und doch, um ehrlich zu sein, sind die Nerven auch manches Mal mit mir durchgegangen. Hinter- her hat man sich entschuldigt und die Hände gedrückt, um bei der nächsten Gelegenheit in denselben Fehler zu verfallen. Kam man als spätes Kom- mando von der Arbeit, konnte man das Pech haben, weder einen Sitz- noch einen Tischplatz zu finden. Hatte man ganz großes Pech, dann war auch noch die Brotration aus dem Spind verschwunden, oder das Blockpersonal hatte sich geirrt oder vergessen, sie hineinzulegen. Leider hat es sich zu oft und gern geirrt! Überhaupt, das Blockpersonal! Zu ihm gehörte: der Block- älteste, der Blockschreiber, zwei Stubenälteste und der Blockfriseur. Jeder von ihnen hatte einen„Schwung“, so hießen die Putzer dieser Herren. Wehe dem, der es mit dem ‚Schwung‘ des Blockältesten verdarb! Jung, hübsch, immer schneidig gekleidet— im übrigen müssen sich meine Leser selbst zurechtfinden.
Wenn die Lebensmittelrationen auf den Block kamen, ist leicht vor- zustellen, wohin ein großer Teil erst mal wanderte. Der Blockälteste wurde so reichlich bedient, daß er bis zur nächsten Verteilung leicht auskam, ebenso das andere Personal. Wohlweislich verteilte alles, damit es nicht auffiel, der„Schwung“. Wir übrigen Blockinsassen waren dann übel daran. „Blocksteuern‘“ nannten einige Humorvolle diesen gewaltsamen Abzug. Manch einem meiner Leser wird die Frage auftauchen:„Ging das nicht ab- zuändern, war da kein Beschwerderecht?‘“ Gewiß! Es wurde sogar bekannt- gemacht. Aber— geändert wurde nichts— oder doch! Insofern nämlich, daß sich der Betreffende nie mehr beschwerte. Entweder war er bei der nächstbesten Gelegenheit als Rauch durch den Kamin gegangen oder be- stochen worden. Ja, ja, Lagerleben! Eine Welt für sich. Unglaublich, was da für Untermenschenideen ausgeklügelt wurden, von Häftlingen gegen Häftlinge!— Goebbels hätte noch davon lernen können!— Wer gut organi- sieren konnte, war obenan, aber das hatte auch alles seine Zeit, einmal purzelte doch jeder. Der andere, der anständige, mußte sich recht und schlecht durchkämpfen oder nach und nach verhungern. Aber wehe dem Häftling, der vor Hunger aus dem Spind eines anderen Brot stahl! Er wurde von dem Blockpersonal eigenhändig an dem erstbesten Nagel auf- gehängt oder in eine Tonne voll Wasser mit dem Kopf nach unten hinein- getaucht, bis er ertrank, zum Tode befördert von jenem Blockpersonal, das
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