zuvor soviel Menschen mit dem Knüppel herumlaufen sehen als hier, eine reine Seuche war das. Jeder wollte natürlich zum Waschen der erste sein, um den Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen. Die Anständigen waren, wie üblich, so auch da immer die Dummen.
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Das Frühstück, ein halber Liter Kaffee manchmal auch eine Wassersuppe war schnell eingenommen. Brot hatte, außer dem Blockpersonal, fast keiner mehr. Das kleine Stückchen wurde meist schon am vorhergehenden Abend bei der Ausgabe verzehrt.
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Ein Pfiff: ,, Arbeitskommando antreten!" Wir ,, Neulinge" liefen wie die Wilden, die ,, Alten" hatten es nicht so eilig, sofern nicht ein SS- Mann mit dem Knüppel im Anzug war.
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Das schlimmste und größte Kommando war der Steinbruch. Er lag ein Stück unterhalb des Lagers, und man mußẞte mehrere hundert Stufen bewältigen, um zu ihm zu gelangen. Im Winter war er wegen Glatteis manche Hundertschaften von Häftlingen waren schneller drunten als sie dachten im Sommer dagegen der Hitze halber eine sehr beschwerliche Angelegenheit. Mit einem 50- kg- Stein auf der Schulter, auf und ab, Tag um Tag, war der Steinbruch ein Vorgeschmack der Hölle. War die SS- Begleitwarf sie den vom Häftmannschaft boshaft und das war sie meistens ling so mühsam heraufgeschleppten Stein, bei der obersten Stufe angekommen, wieder hinunter.
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Wenn Steine reden könnten, müßten sie erzählen von den sadistischen und bestialischen Morden, die im Steinbruch vollführt wurden, müßten erzählen von den Tausenden unschuldiger Menschen hauptsächlich Judie man gewaltsam den 30 m hohen Felsen hinabstürzte, von dem herzzerreißenden Abschiednehmen von dieser Welt, als sie später, da kein anderer Ausweg mehr vorhanden, in ganzen Gruppen freiwillig hinuntersprangen, nicht ohne vorher von einem Rabbiner gesegnet zu werden. Man muß selbst dabei gewesen sein, um dieses große Sterben fassen zu können. Da lagen sie nun unterhalb des Felsens herum, mit zerspaltenen Schädeln, ein unbeschreibliches gebrochenen Beinen, noch hin und wieder zuckend Elend! Wo sind sie hin, ihre Mörder? Feige sind sie geflüchtet, feige haben sie durch Gift oder sonstwie ihrem Leben schnell ein Ende gemacht. Hauptscharführer der SS Spatzenecker war Kommandoführer des Steinbruchs und somit Herr über Leben und Tod der Häftlinge dort. Wenn er sagte: ,, Den Häftling Nr. Soundso will ich heute Abend als Leiche sehen", dann wurde das auch von seinen Henkersknechten, den Capos Lutz, Reiter, Saremba, Matucha u. v. a. prompt ausgeführt.
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Die Lagerstraße, wir nannten sie ,, Blutstraße", war stummer Zeuge von Tausenden und Abertausenden Toten, die Tag für Tag, vom frühen Morgen bis zum späten Abend, Woche um Woche, Jahr um Jahr, ihr Rücken trug. Ununterbrochen trug man die Toten auf selbstgezimmerten Tragen Spötter nannten diese Tragen den ,, bayrischen Hilfszug" Steinbruch zum Krematorium. Später reichten die Tragen nicht mehr aus, um die Getöteten, Verhungerten oder Erfrorenen zu befördern. Bagagewagen, die man irgendwo organisiert hatte, wurden dazu herangezogen. Ein
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