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mich zu verteidigen, nur auf die Worte des Herrn Staatsanwalt habe ich etwas zu erwidern. Wenn Herr Staatsanwalt sagte, ich sei ein Kommunist und ein zweiter van der Lubbe, dann darf ich mir wohl die Bemerkung erlauben, daß Herr Staatsanwalt meine Akten nur oberflächlich oder gar nicht studiert hat! Denn aus meinen Akten ist ersichtlich, daß ich weder in der kommunistischen noch sonst in irgend einer Partei, sondern ich immer dort war, wo es das Vaterland galt.‘'
Das Gericht zog sich zur Beratung zurück und kam mit einer Über- weisung des Falles an die Gestapo heraus. Die Gestapo nahm sich selbst- verständlich meiner„liebevoll“ an.
Es vergingen wiederum einige Wochen der Ungewißheit, bis ich eines Tages im KZ landete. Esterwegen , meine erste Landestelle, wurde wohl die „Hölle am Waldesrand‘ genannt, ebenso war auch Neu-Sustrum keine Er- holungsstätte, aber gegen Gusen und ganz besonders gegen Mauthausen in Österreich , waren die beiden ersten Sanatorien!— Gusen und Maut- hausen waren ausgesprochene Vernichtungslager.
„Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn“— diese Worte Schillers haben sich auf das furchtbarste in den Konzentrationslagern bestätigt. Ohne Ausnahme! Bei Deutschen wie bei den Ausländern. Sie alle waren mehr oder weniger mit dem Tier im Innern behaftet. Mauthausen war für mich die Welt im kleinen. Wer Mauthausen überlebt hat(es spielt keine Rolle, ob er Politischer oder Krimineller war— ich komme im weiteren Verlauf des Buches noch darauf zurück), der hat die Hölle auf Erden genossen! Und ich kann mir nicht denken, daß nicht einer von den Überlebenden aus dieser Hölle eine Lehre mit ins Leben genommen hat.
Immer und stets wird er das dort Erlebte vor Augen haben! Immer und stets wird und muß er sich dafür einsetzen, daß die Welt die dort ver- übten Grausamkeiten nicht noch einmal erlebt!
Mein Glaube an das Gute und Edle im Menschen ist trotz aller tieri- schen Machenschaften in den langen Lagerjahren nicht erschüttert worden, obwohl er hie und da ins Wanken geriet, ja sogar manche Enttäuschung seit meiner Befreiung hinnehmen mußte— ich glaube an den Sieg der Ge- rechtigkeit! Mein ganzes Sinnen und Trachten kennt nur dieses eine Ziel; Kampf der Ungerechtigkeit und Unwahrheit!— Gewiß, so eben wird der Weg nicht sein, es werden viele Brücken gebaut werden müssen, Brücken, die noch kein Baumeister der Erde gebaut hat, aber sie müssen gebaut
werden, um zu jenem Ziel zu gelangen!—


