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siehst, ja! Bekanntlich können die meisten Menschen die Wahrheit nicht vertragen, Nazis schon gar nicht! Mitglied der ,, Liga für Menschenrechte ", obendrein noch einige saftige Zeitungsartikel, und der Verbrecher war fertig." ,, Da sehe ich schwarz für Dich", meinte mein Nachbar ,,, Sachsenhausen wirst Du nicht umgehen können"." Wo kommst Du jetzt her?" fragte unentwegt der Wissensdurstige. ,, Ich habe Pech gehabt der Schweizer Grenze wurde ich verhaftet und per Schub hierher gebracht, wo mir der Prozeß gemacht werden soll; wie er enden wird, wissen die GötGute Nacht!" ter." ,, Na, dann wünsche ich Dir Hals- und Beinbruch! Nach diesen Worten segelte mein Nachbar in das Reich der Träume, mich meinem Schicksal überlassend.
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Nach etlichen aufreibenden Wochen hatte ich eine gerichtliche Verhandlung. Ich hatte in verschiedenen Zeitungsartikeln die Meinung vertreten, daß die Idee des Nationalsozialismus unweigerlich einen Krieg heraufbeschwören werde, der nicht nur Deutschland , sondern die ganze Welt in Mitleidenschaft ziehen müsse.
,, Also, Angeklagter, kennen Sie diese Artikel?"( es wurden mir einige Zeitungsausschnitte vorgelegt). ,, Jawohl, Herr Vorsitzender!" ,, Geben Sie zu, Verfasser derselben zu sein?" ,, Ja, ich bekenne mich dazu." ,, So, und was trieb Sie, jene Artikel zu schreiben? Sind Sie in einer Partei?" ,, Ich bin in keiner Partei, ich habe auch von keiner irgendeinen Auftrag erhalten, lediglich meine innere Überzeugung und mein Glaube an die Wahrheit und Gerechtigkeit leiteten mich." ,, War Ihnen nicht bekannt, daß der Inhalt, sowie die Art und Weise, in der Sie schrieben, strafbar sei? Waren Sie sich dessen nicht bewußt, daß Sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten könnten?" ,, Herr Vorsitzender! Ich war und bin in dem Glauben, wer sich für die Wahrheit und die Gerechtigkeit einsetzt, handelt nach göttlichem wie menschlichem Gesetz." ,, So, so! Und was bewegte Sie, in die ,, Liga für Menschenrechte" einzutreten?" ,, Derselbe Grund, Herr Vorsitzender!"
Es war eine ziemlich lange Verhandlung, und es würde ermüdend auf meine Leser wirken, wollte ich die ganze Verhandlung hier niederschreiben; solche Verhandlungen sind ja zur Genüge bekannt. Zu erwähnen wären noch einige Worte des Staatsanwalts. Hatte der Richter Verständnis für meinen Fall, ich möchte sagen, etwas wohlwollend Väterliches an sich, so war der Anklagevertreter der unerbittliche Paragraphenmensch! Ich werde nie vergessen, wie er fast bei jedem Satz meine in der Hand haltenden Akten auf den Tisch knallte und sich zu den Worten hinreißen lieẞ: ,, Der Angeklagte ist ein ausgesprochener Kommunist und ein zweiter van der Lubbe!"
Diese unsinnige Bemerkung des Staatsanwalts hätte mich beinahe aus meiner so unvergleichlichen Ruhe gebracht, und ich mußte mir Gewalt antun, sie zu bewahren. Er beantragte am Schlusse seiner Rede zwei Jahre Zuchthaus.
,, Nun, Angeklagter, Sie haben gehört, was der Herr Staatsanwalt zu Ihrer Sache bemerkte, was haben Sie zu erwidern?" Ich faßte mich kurz, indem ich sagte: ,, Herr Vorsitzender , zur Sache selbst finde ich es nicht nötig,
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