An den See
Wie sank die Sonne in dein Angesicht, daß du sie hieltest wie in einer Hülle
aus grünem Glas, die Feuerfülle Licht?
| i An deinem Ufer, wo der alte Kahn N‘ im Schilfe knarrt und sich die Esche rötet,
wiegt einer sich im Baum und flötet: Pan.
Im hohen Blau gebiert sich ein Gestirn. es stürzt in deinen Spiegel und wird blasser
und flirrt, wie Falter überm Wasser schwirrn.
Und süße Töne, fern und unbestimmt, in dir der Tag und um dich tausend Sonnen
und Sehnsucht, die in dir zerronnen schwimmt.


