stände bedingt: es gab in Theresienstadt bemerkenswerterweise verschiedene Diätkostformen, darunter eine strenge und eine gemäßigte Enteritis- Diät. Aber es waren die organisatorischen und bürokratischen Schwierigkeiten nicht zu überwinden, und erst zwei bis drei Tage nach der ärztlichen Verordnung der Diät bekamen die Patienten( auch die im Krankenhaus befindlichen) ihre Diät wirklich zugeteilt. Bis dahin aßen sie frisches Roggenbrot, im besten Falle in getoastetem Zustande, und andere ungeeignete Nahrungsmittel. Und das allerschlimmste war, daß die Th.- Enteritis die Eigentümlichkeit hatte, das Hungergefühl nicht aufzuheben, so daß es nur selten möglich war, die Patienten dazu zu bringen, auf Nahrungsaufnahme ein bis zwei Tage zu verzichten. Fassen wir also zusammen: wir lehnen die bakterielle Ätiologie für das Zustandekommen der Th.- tödlichen Enteritis ab. Wir erkennen ihr aber eine auslösende Wirkung zu. Die unzureichende Behandlung führte oft zur chronischen Enteritis und zum Tode. In therapeutischer Beziehung sei noch bemerkt, daß, wenn es zur Th.- Enteritis gekommen war, jeder Diätfehler zwar fast unweigerlich zu einer Verschlimmerung führte, daß aber selbst die skrupulöseste Einhaltung einer vorgeschriebenen Diät die Erkrankung nicht mehr zur Ausheilung zu bringen vermochte. Dr. HERMANN hat übrigens bei noch nicht ganz chronisch gewordenen Enteritiden bei jungen Leuten mit Vaccinetherapie Erfolge erzielt, die aber bei alten Leuten regelmäßig ausblieben.
Die Aufgabe, für 40 000 50 000 Menschen die Ernährung sicherzustellen und auszuteilen, stellte ein schwieriges Problem dar. Meist wurden die Speisen in Holzfässer gefüllt. Diese sind schwer zu reinigen, und diese Reinigung erfolgte nicht nach bakteriologischen Grundsätzen. Diese Holzfässer mit verderblicher Nahrung gefüllt, standen oft über Nacht bis zum nächsten Mittag in den feucht- warmen Küchen, was in einer Reihe von Fällen dazu führte, daß übergegangene Nahrung verabreicht wurde, z. B. sauer gewordene Graupen oder Nudeln, Spinat, infizierter Kartoffelsalat, der auch schon unter normalen Verhältnissen bekanntlich Gefahren bringt.
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Ebenso häufig waren die individuellen, durch Hunger bedingten Verstöße. So sah man oft Menschen, welche, wie schon erwähnt, in Müllkästen nach Nahrungsresten suchten, auch Kartoffelschalen und weggeworfene schlechte Kartoffeln aẞen.
Wenn die Enteritis nicht abheilt und monatelang fortbesteht, so traten in der Regel Ödeme hinzu. Der Durchfall besteht fort, aber brauchte durchaus nicht besonders hohe Grade anzunehmen. Oft sind täglich nur 1-3 dünne Stühle vorhanden, unterbrochen allerdings von Schüben, bei denen die Zahl der Stühle hoch ansteigt. Es ist zu betonen, daß völlig normal geformte Stühle nach
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