nalsozialisten zum Gesetz ihrer Macht. Diese unbegrenzt zu besitzen, war der Grund, weshalb man den Parteigenossen an seinen freien Abenden und Sonntagen, marschieren ließ, weshalb Beamte aller Art, Lehrer, Rechtsanwälte und Dozenten sich ihre Anstellung mit einem , Schulungslager' verdienen mußten, in welchem regelmäßig der stumpfsinnigste Kommiẞton das Regiment führte.
Die Hetzjagd im, Aufnahmeblock' des Konzentrationslagers Dachau und der entwürdigende, alles personale Gefühl brechende Kommißdrill und die zerstörende Exerziererei der Hitlerjugend bilden eine einzige Konsequenz. Die Unterdrückung hier und die Dressur dort entspringen derselben Wurzel. Der preußische Feldwebel in seiner schlimmsten, subalternsten Art ist der Lehrmeister der nationalsozialistischen, Bewegung geworden. Es ist bedauerlich, daß viele Deutsche sich dem unbedenklich, ohne inneren Widerstand, unterworfen haben. Sie gehorchten- ,, und mit Lust"! In diesem unkritischen Trieb zur blinden Disziplin liegt eine der Hauptursachen für Hitlers schnellen Aufstieg. Ohne den Drang, sich im Glanz seiner Uniform zu spiegeln und endlich wieder kommandieren zu dürfen, ohne die Befriedigung, in jeder wichtigen Frage unter Befehl zu stehen und der eigenen Entscheidung enthoben zu sein und ohne das Verlangen, die eigene Persönlichkeit in der anonymen Masse verschwinden zu lassen, hätte das nationalsozialistische System kaum das Dutzend Jahre überdauert. Die Enge der langen Jahrhunderte, da der Deutsche eingezwängt war in Fürstenwillkür und Untertanenohnmacht, die Zersplitterung und Krähwinkelei, das alles wirkte mit, jene Bereitwilligkeit zu schaffen, die Hit
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