nützt, die ihnen anvertraute Jugend, auszurichten' und ins Glied zu zwingen. Sie konnten gar nicht anders; Führen war ihnen gleichbedeutend mit Kommandieren. Sie mußten die Gewaltmethoden jenes unwürdigen Schliffs, den sie einst selbst auf ihrem Kasernenhof erfahren hatten, auf ihre Jugendführung' anwenden. Alle Versuche, diesen Tatbestand nachträglich zu vertuschen, oder solch sinnlosen Schliff mit der Notwendigkeit militärischer Ausbildung zu entschuldigen, sind eine Irreführung. Denn erstens einmal gibt es keinen vernünftigen Grund, weshalb man in der Jugenderziehung Exerziermethoden und militärischen Drill einführen sollte; es sei denn, man strebe danach, die jungen Menschen nicht zu führen und zu erziehen, sondern sie sich dienstbar und hörig zu machen. Zum andern aber steht fest, daß manche einsichtige militärische Führer der deutschen Wehrmacht sich bemüht haben, diesen unwürdigen Zwang durch eine freiere Erziehung zu ersetzen und endlich den, preußischen Zopf' abzuschneiden, damit an Stelle des eingedrillten Gehorsams das Handeln verantwortlicher Pflicht treten könne. Wie weit dieser Versuch gelungen ist, oder vielmehr am Starrsinn der, Zünftigen' scheiterte, ist eine Frage, die uns hier nicht berührt. Sicher bleibt, daß mancherorts dieses Grundübel des geistlosen Drills bekämpft wurde. Aber es war auch hier so, wie auf allen Gebieten, deren sich der Nationalsozialismus bemächtigt hat. Wie ein höllischer Magnet alles Unsaubere anziehen mag, so hat die Partei alle verneinende und böse Lust gesammelt. Deshalb gewann auf dem Gebiet des Heerwesens das subalterne Feldwebeltum immer mehr Boden und siegte bald völlig der
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