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lager vor Augen gestellt worden. Wozu unumschränkte Gewaltherrschaft führt, das mußten wir erfahren; nun gilt es, den Kräften der Überwindung Raum zu geben.
III
Endlich wurden die Neuankömmlinge in die sogenannte ‚Empfangsbaracke‘ getrieben. Es war ihnen, als habe sie das kalte Räderwerk einer Maschine erfaßt. Sie wurden registriert, untersucht, entkleidet, gestoßen und beschimpft. Schließlich wurden sie in den ‚Aufnahmeblock‘ geschickt und auf dessen verschiedene Baracken verteilt.
Der ‚Aufnahmeblock‘ war, so könnte man sagen, die „Ausbildungsabteilung‘ des Lagers Dachau . Hier erfuhr Herr van N., welche Möglichkeiten der Peinigung im preußischen Kommißdrill verborgen liegen. Hier lernte er jene häßliche Verzerrung des Soldatischen kennen, die jeder deutsche Kasernenhof dem aufmerksamen Beobachter zei- gen konnte. Singen auf Kommando, möglichst nach Dauer- läufen, Marschieren und Stillstehen, ‚Bettenbau‘ und ‚In- nerer Dienst‘, Stubenreinigen und Säubern der verrosteten und verbeulten Eßgefäße— all das stand auf ihrem Aus- bildungsprogramm. Jede Tätigkeit wurde in der Weise er- ledigt, die am sichersten ermüdete und demütigte. Es gab keine Pause. Kaum hatten sie Zeit, ihre Wassersuppe zu löffeln. Immerfort wurden sie angeschrieen und verspottet; schließlich nahmen sie das Ganze gleichgültig hin.
Von dieser ‚Ausbildung‘ im Lager Dachau führt eine Linie geradewegs zu überlieferten Erziehungsmethoden des preußischen Militärs. Hitlers Parteifeldwebel haben sie be-
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