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es auf den ersten Blick erscheinen mag, es stimmt doch: die Vergewaltigung durch den Totschläger ist harmlos im Vergleich zu der Tyrannei des Mathematikers der Gewalt. Bei dem ersteren herrscht immer noch die klare Ich- DuBeziehung, wenn auch in der verneinenden Form der Faustgewalt; alles ist noch irgendwie ehrlich und einfach. Anders aber, wenn die Willkür zu einer Wissenschaft geworden ist. Dann wird aus dem Menschen eine Nummer, ein völlig berechenbarer Faktor. Ausgelöscht ist die Freiheit des Menschlichen, die vornehmlich darin sich erfüllt, daß dem Menschen in der Beziehung zu seinem Nächsten das Ja und das Nein bleibt; vernichtet ist jede Möglichkeit der Gegenwehr denn sie ist widersinnig geworden. Der rohen Gewalt können wir unsere Faust entgegensetzen; gegen die organisierte Willkür sind wir wehrlos, wenn wir nicht die Kraft besitzen, sie von innen heraus zu bezwingen. Der Weg dieser Überwindung der Gewalt beginnt mit ganz alltäglichen Schritten. Wir müssen überall dort, wo die persönliche Beziehung zwischen Mensch und Mensch gefährdet ist, wo weder ein echtes, Ich' gespürt, noch das , Du' anerkannt wird, uns bemühen, diese Bindungen neu zu knüpfen. Denn dies ist die dämonische Versuchung unseres technischen Zeitalters: Der Mensch in seinen Werten und Gefährdungen ist lästig; es kann ihn nicht errechnen und in seine gigantischen Experimente einschalten und sucht deshalb den Menschen zu einem Faktor, zu einem völlig übersichtlichen Funktionsglied umzuwandeln.
Die Grundlage aller menschlichen Beziehungen ist Vertrauen auf der einen, Achtung und Ehrfurcht auf der andern Seite. In der Welt der organisierten Masse, die nur
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