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il, Pſeudo= gemein haben mit einem Staat, in dem der Menſch nur für den Staat exiſtiert. und Geſin- Notwendigermeiſe folgt daraus, daß für dieſen neuen Menſchentyp, den wir geraten iſt, unter der Geiſtlichkeit, den intellektuellen Berufen, der ſtudierenden Jugend, | Sabes»Ich den Arbeitern und Frauen treffen, die alten Parteien, die in der Emigration, t, der wird ein ſchemenhaftes Daſein führen, Überreſte einer längſt überwundenen ldeolo= Stimme des gie ſind. Selbſt wenn manche von ihnen ihren Namen behalten, wird nicht eine ilt, ſondern einzige von ihnen in der alten Art in das politiſche Deutſchland zurückkehren

ſchheitside Rönnen. So iſt gerade das Überpotential, das die deutſche Ideologie 1937 durch keine Kom-© ihre Verſchmelzung mit der Staatsgewalt der Diktatur erhalten hat, die Vor=

11 die Mög-" zur Entladung neuer Energien aus Glaube und ldee geworden. ät ſchließen gs 7. Der Geſamtkomplex der ldeologie Jedoch wird der Geſamtkomplex dieſer Ideologie auf Jahre hinaus ſchwierig

bleiben. Verſtehen wir unter dieſem Geſamtkomplex die von der individual= erſcheinende und maſſenpſychologiſchen Struktur verſchiedene logiſche Koordination von itiſchen und Relationsreihen, ſo müſſen wir uns zunächſt klarmachen, daß dieſer Geſamt= mögen groß komplex von Reihen einer ſtändigen Reduktion der Denkinhalte unterworfen igen Kampf/ iſt. Von einer raſenden pſychologiſchen Dynamik des Geltungsanſpruchs einer= liegen, fehlt ſeits, der Angſt und Nachahmung andererſeits vorwärtsgetrieben, verwandelt ſelbſt ideen- ſich, da die Diktatur immer etwas Neues braucht, eine Loſung, die zuerſt ¡taturen erz halbwegs gut und richtig erſchien- z. B. der Gedanke der Opfergemeinſchaft n nur unter J des Winterhilfswerks- zur Phraſe, zum Hohn, zum Wit, zum kriminellen berall iſt ſie| Verbrechen. Die pſychologiſche Wirkung dieſes Vorgangs iſt in den einzelnen d Intereſſen ſozialen Klaſſen und Ländern Deutſchlands ganz verſchieden.- Weiter herrſcht erſtändigen eine Zeitlang zwiſchen den einzelnen Reihen der Ideologie eine gewiſſe Ord= ruppen, die nung. Sie erſcheinen als ſinnvoll aufeinander bezogen. Plötzlich werden ihre n, laugt dièe(M à Widerſprüche offenbar(z. B. Streben nach cinem eigenen nationalſozialiſtiſchen miden pon ¿8 Stil in ſinnloſen Repräſentationen gegen den Gedanken der Opfergemeinſchaft, Geſellſchaft E Umgeſtaltung der Straße Unter den Linden zu einer ewigen Theaterdekoration jktatur: vn durch einen profeſſionellen Bühnenbildner gegen das Gebot eines einfachen

Lebens). Der Geſamtkomplex wird brüchig. Er wird geflickt. Aber die neue

ihn Ordnung der einzelnen ideologiſchen Reihen iſt für immer disproportional

ert, uM do- geworden.- Moraliſch erſcheinen die Reihen durchden Gedanken des Dienſtes tine Pſeu a wie eine ſittliche Selbſtgeſeßsgebung. Aber dann treten individuelle und kol= Unto Revolten ein, die rein ſeeliſch von einzelnen, aber auch ſehr äußerlich inen E i: von einer Organiſation ausgehen können(Schickſal der Jugend in den religiö= in dE ſen Auscinanderſeßungen). Das Ende iſt ein logiſcher und moraliſcher Nihi=

ieder À lismus. Wird dieſer Nihilismus ſogar als Weltanſchauung gepredigt, ſo führt Gegner Eer zur Selbſtvernichtung der Ideologie als ſolcher, und iſt häufig vom Selbſt= widerſtehen, Fl mord des einzelnen begleitet. Wo pſychologiſch ein Gemwaltiger der Piktatur gen werde! I_noch frei interpoliert, ſeinen Zuhörern das, was nur eine Lücke in ihrer Schul=

eprüft Pieſe: 10 bildung ausfüllt, wie eine Offenbarung der Wahrheit erſcheint, viele ſich daz

¡auben® ge durch als Typen des angeblich kommenden Tauſendjährigen Weltreichs der Lebens UE OPeutſchen fühlen, kann für den Geſamtkomplex der Ideologie ſchon Reduktion un[chóplé i bis zur Zote, Geſetzesverleßung bis zum Verrat, Bruch der Ordnung bis zur

arbeitet* Verbrechenanſtiftung vorliegen.- Schließlich iſt für den Geſamtkomplex die will ni

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