heiten gegen beſſeres Wiſſen, Pſeudowerten gegen beſſeres Urteil, Pſeudo= glauben gegen beſſeres Werken, mit dem Glauben der Religions= und Geſin= nungsgemeinſchaften in einen unüberbrückbaren Widerſpruch geraten iſt. Wenn aus der Weſensmitte des Menſchen die Kraft des chriſtlichen Satzes»Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich ſtürbe« ſpricht, wenn dem Glaubensjuden die Stimme des Propheten Sacharja ertönt»nicht durch Macht, nicht durch Gemalt, ſondern allein durch meinen Geiſt«, dem philoſophiſchen Atheiſten die Menſchheitsidee von Kants RKategoriſchem Imperativ leuchtet, gibt es nicht nur keine Kom= promiſſe mit der herrſchenden Ideologie, ſondern noch nicht einmal die Mög= lichkeit dazu, Denn Glaube aus Ideologie und Glaube aus Religioſität ſchließen ſich nicht weniger aus, als Vernunft und Mythos.

6. Die Bezogenheit auf den Staat

Aber die Ideologie der Diktatur hat eine ſchier unüberwindlich erſcheinende Stärke, Ideologien von ſozialen Gruppen und Klafſen, von politiſchen und kulturellen Nationen und Nationalitäten, von Kirchen und Sekten mögen groß und immer größer erſcheinen- abgeſchen davon, daß ſie im ſtändigen Kampf mit den Intereſſen und Ideen dieſer geſellſchaftlichen Kategorien liegen, fehlt ihnen das Moment phyſiſcher Gewalt. Ideologie der Diktatur iſt, ſelbſt ideen= los, ein Werkzeug der Gemalt. Jede Ideologie außerhalb der Diktaturen er= möglicht einen friedlichen Wechſel. Pie Ideologie der Diktatur kann nur unter Mithilfe von Gewalt: geändert und beſeitigt werden. Immer und überall iſt ſie viel mehr aus Blut und Eiſen als aus dem Schrott von Ideen und Intereſſen gemacht. Selbſt ſoweit ſolche vorliegen, ſtammen ſie nur aus überſtändigen Traditionen(preußiſcher Militarismus) und Teilideologien von Gruppen, die ſich mit der Diktatur affiliieren. Wie ein Nachtmahr den Menſchen, ſaugt die Diktatur dieſe Gruppen aus. Deshalb ſtürzen immer ganze Pyramiden von Gewalt ein, wenn die Freiheit ſich wieder als Lebensprinzip der Geſellſchaft durchſetzt. Deshalb bleibt immer ein Nichts übrig, wenn eine Diktatur- von der geſellſchaftlichen Bühne abtritt.

Indem jedoch die Diktatur allen menſchlichen Unwert akkumuliert, um ihn zum ideologiſchen Wert zu erklären, jede Falſchheit überbietet, um eine Pſeudo= ivahrheit daraus zu machen, alle Eitelkeiten mit den mannigfachſten Uniformen koſtümiert, um ſich durch ſie Geltung zu verſchaffen, vollzieht ſie einen Prozeß, der das Gegenteil zur Folge hat; Wert, Wahrheit und Recht treten in der Ge= ſellſchaft in ihrer lauterſten, reinſten und vollkommenſten Form wieder auf. Dieſer Prozeß iſt in Deutſchland 1937 deutlich erkennbar. Die Gegner. der hitleriſchen Diktatur, die die ſittliche Kraft behalten häben, ihr zu widerſtehen, erleben an ſich eine radikale Desilluſionierung. Die alten Ideologen werden religiös an einfachen Bekenntniſſen, politiſch an einfachen Ideen geprüft. Dieſe Erkenntniſſe und Ideen ſind bei den meiſten nicht Geſtalten des Glaubens und der Vernunft, ſondern des Handelns, des cinfachen praktiſchen Lebens. Ein neuer deutſcher Menſch entſteht, kritiſch, aktiv im Denken und Tun, ſchöpfe= riſch und tragiſch in erlebter Humanität, Bürger, nicht Untertan, arbeitet er für die Errichtung eines Staates, der für den Menſchen da iſt, und will nichts

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