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half er mir bei Tag und bei Nacht. Ich bin ihm wirklich zu großem Dank verpflichtet und werde es nicht vergessen, mit welcher Liebe und Aufopferung er immer um mich war. An dieser Stelle möchte ich auch meines lieben Freundes Heinrich Auer gedenken, der täglich jede zweite Stunde an mein Krankenbett kam und mir half und mich in brüderlicher Liebe um­sorgte. In den kritischen Tagen, da es galt, meinem Körper wirkliche Auf­baunahrung zuzuführen, war es mein lieber Kamerad Matzenauer, der für mich in besonderer Weise sorgte. Er kam jeden Mittag und brachte mir eine Fleischsuppe, Bratkartoffeln mit Gulasch und anderes mehr. Man muß bedenken, was dies alles für das Lager bedeutete. Ich fragte ihn eines Tages: ,, Lieber Mazek, wie kommst du an alle diese schönen Sachen?" Er ant­wortete mir: ,, Ich gehe jeden Abend auf den Markt einkaufen." Er organi­sierte die Sachen durch Kameraden, die in Außenkommandos tätig waren, denn legal war nichts zu haben. So wurde ich allmählich wieder gesund.-

Ein besonderer Dank sei hier auch zwei Häftlingsärzten gesagt, die sich wirklich aufgeopfert haben für die Kranken. Es waren Dr. Arco Vences­law aus Ljublhema, Bohica Hospital, und Alfons Zcarkowski aus Posen, Elisabethkrankenhaus. Beide waren unermüdlich im Operationszimmer als Operateure tätig. Sie haben manchem Kameraden das Leben gerettet. Arco hatte den Mut, mich trotz des hohen Blutzuckers doch zu operieren, gestand mir aber nach Wochen: ,, Deine Operation war wirklich keine Ope­ration mehr, sondern eine Metzgerei. Wir hatten dich aufgegeben und wundern uns, daß du so durchgehalten hast."

Auch das Operieren und Verbinden im Operationssaal hatte seine Eigenart. Man wurde aufgerufen, mußte aufstehen, wenn man konnte, und ging dann zum Block 1. Nur mit einer Decke bekleidet stand man dann im Flur vor der Tür. Man mußte so lange warten, bis man an der Reihe war einzutreten. Im Flur zog es, es war oft eisig kalt. Trotzdem mußte man sich vor Eintritt völlig entkeiden. Man legte sich auf den Operationstisch und wurde operiert. natürlich unter Narkose. War man operiert und konnte gehen, zog man sich draußen wieder an und ging zu seiner Krankenstube. Ich habe mich gewun­dert, daß ich mir nie eine Erkältung zugezogen habe. Neun Wochen lang lag ich mit meinen Wunden im Rücken ans Bett gefesselt. Dank der guten Pflege des sehr tüchtigen französischen Arztes Suire, der sich die größte Mühe um mich gab und mich zuckerfrei machte, wurde der Heilungsprozeß sehr beschleunigt.

Die Toten kammer bestand aus zwei Räumen, einem Vorraum und dem Sezierraum. Alle Leichen wurden hierher gebracht und seziert. Es wurde festgestellt, an welcher Krankheit sie gestorben waren. Zugleich wurde in besonderem Falle Herz, Lunge, Gehirn usw. herausgenommen und zu Lehr­zwecken präpariert. Herr Dr. Baha, ein Häftlingsarzt, immer sehr gewissen­haft in seiner Arbeit, könnte Aufschluß geben über Hunderte von Fällen, in denen der eigenartige Tod des Kameraden festgestellt wurde. Leider sind alle Aufzeichnungen zerstört worden, kurz bevor die Amerikaner kamen. Zuletzt konnte man die Arbeit in der Totenkammer überhaupt nicht mehr

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