lang. Man geschützt

sch. Mu­

Tausende nbrennen­

Blüte der der Rektor aufen hatte: des Volkes!

n, das die angte, und

nach vorn:

stöcke reg schritt. Die schweigsam

ernde Pech liche Wald

arz- rot- gol

ft erhoben

Einige jüdische Kommilitonen kommen durch den Wald zu Hilfe gelaufen. Sie drängen sich ebenfalls um die alte Fahne. Die Juden werden beschimpft. Sie drehen sich um und fordern die Beleidiger auf schwere Säbel. Sturm von Hohn und Gelächter. Mit Juden wird nicht gefochten. Sie verteilen ihre Visitenkarten vergeblich. Ohrfeigen knal­len, Aeste fliegen, Steine regnen, die Funken sprühen, ein Höllenlärm tobt.

Schließlich landet der ganze Zug unten im Rheintal. Die Fahnen werden zusammengerollt. Noch fliegen die Be­schimpfungen, aber schon beruhigt sich die Wut. Die Tü­cher sind weg, das ist die Hauptsache. Auf überfüllten Dampfern fahren die Massen den Rhein hinab, mit Musik und Lampionketten, mit Wimpeln und lachenden Gesich­tern. Morgens trollt sich die Begeisterung als tausend Räusche nach Hause und wacht als Kater auf.

Ich hatte mir ein ungewöhnlich rasches Essen ange­wöhnt, da ich mit zwei undvierzig Mann zusammenlag, die bei ihrer Einlieferung nur auf ihre Arbeitsfähigkeit flüch­tig untersucht worden waren. Es waren ziemlich alle Krankheiten unter ihnen vorhanden. Zum Waschen ihrer zweiundvierzig Eßnäpfe stand für alle ein schmutziger Eimer bereit, halb mit kaltem Wasser gefüllt. Wenn das erste Dutzend sein Eßgeschirr darin gespült hatte, stand in diesem Eimer eine unbeschreibliche Brühe. So gab es nur einen Weg, seine Suppe herunterzuschütten und als erster sein Geschirr zu waschen. Man mußte eilig sein, wie immer im Zuchthaus, stets gejagt.

245