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versteckt zwei rupp entgegen. waren, obwohl

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Mitten im tiefen Böhmerwald riß uns nachts einmal der Sturm das Zelt weg, so daß wir bei strömendem Regen und Stockfinsternis unsere Sachen zusammen­suchen mußten und das Zelt bauen.

schrie plötzlich und Oberwacht tterten. Sie wa daß sie immer arbeiten woll

aten, sagte ich e!" rigen. Sie wur mal geschlagen.

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Nachts um drei Uhr weckte mich unsere Wache. Wir sechs vom Komitee schliefen in den Büros auf dem Boden zusammen. Alex, der die Wache hatte, sagte, ich solle zum Oberst kommen. Ich ging hinüber. Das große Büro­zimmer des Zuchthausdirektors war von acht Kerzen er­hellt. Einige Offiziere saßen um den Oberst am Tisch. Vor ihnen saß der erste Hauptwachtmeister, ein kleiner, ordi­närer Pykniker mit rundem Rücken.

Der Oberst, ein älterer Mann mit einem intelligenten Gesicht fragte ihn, ob er an Gott glaube. Er sagte: ,, Ja." Ob er auch an Gott in dem Moment geglaubt habe, in dem er geprügelt habe. Er sagte: ,, Nein." Nun interessierte es den Oberst, wie der Hauptwachtmeister seinen Gottesglauben mit dem Prügeln zusammen unter eine Mütze gebracht hatte.

Dann fragte er ihn, was er gelesen habe. Doch, doch, er habe gelesen. Was? Er wußte es nicht. Ob er etwas von Goethe oder Büchner kenne? Nicht direkt. Der Oberst fragte ihn, wie es komme, daß ein Beauftragter des Vol­kes der Dichter und Denker nicht Goethe kenne oder Rilke oder sonst einen Dichter?

Ich sah es dem Hauptwachtmeister an, er verstand die Welt nicht mehr. Hier kamen die Bolschewiken, der ver­

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