geschickt und intelligent, und einer der bestaussehenden Männer, die ich je kennengelernt hatte. Er war eine Art Vorarbeiter und unser aller Kamerad. Er ging abends allein in sein Lager und nahm heimliche Briefe an unsere Angehörigen mit, die er in der Dunkelheit in den Kasten steckte.
Er gab uns von seinem Essen ab. Er sorgte für uns und hatte stets gute Laune, und dann sang er alle Baritonpartien der Welt, und kleine zärtliche Pariser Lieder trällerte er beim Abtragen der Rollen, die immerhin siebzig Pfund wogen.
Manchmal brachte er uns heimlich eine Zeitung mit, was die Deutschen nicht taten. Wir lasen sie heimlich und gierig. Und schließlich brachte er uns Briefe von zu Hause. Die Geliebte schrieb uns durch Gaston. Er war ein Mann wie ein Fest, ein französischer Kamerad der Menschlichkeit. Gruß ihm!
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