zwei Tote, das macht im Jahr siebenhundert. Das heißt also: In anderthalb Jahren wären wir ausgestorben, wenn wir nicht ständig Zugänge hätten.

Die zwei Lazarettkal faktoren durften keine Ärzte sein, von denen wir eine ganze Anzahl unter den Gefangenen hatten, die Tüten klebten oder Körbe flochten. Ein Laza­rettkalfaktor mußte stark sein, um die Toten abzuholen und tragen zu können. Zu meiner Zeit war das ein Metz­ger. Der Gehilfe war ein Gastwirt. Der Chef war ein Sani­tätswachtmeister, für den es nur Gesunde, Tote und Simulanten gab, der schwer Fiebernde niederschlug und von allen gehaßt und verachtet wurde. Es soll auch einen Arzt im Zuchthaus gegeben haben. Wir nannten ihn Dr. Fernseh. Einige haben ihn gesehen, aber die galten als Aufschneider. Bei uns wurde ohne Arzt gestorben. Es ging sehr gut.

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Sie gehörte einem großen Opernballett an, das heute Abend vor Hitler tanzen mußte. Sie war klein und zierlich, und sie hatte zu mir gesagt: ,, Ich schmuggle dich schon durch den Künstlereingang hinein!"

Und nun saß ich im festlichen Saal des Münchener Künstlerhauses unter Hunderten von Künstlern, es war am letzten ,, Tag der deutschen Kunst" vor dem Krieg, und drüben saß er auf einem Sofa. Es saßen dort die grauge­sichtigen Nazi- Paladine Himmler , Epp, Goebbels , Speer und andere. Speer lehnte zu seiner Rechten auf dem Sofa, die andern rund um den Tisch. Am Nebentisch saßen in weißen Uniformsmokings die SS - Adjutanten mit jener

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