iefer liegt. Brandung. nhämmern
f. Himmelr zwischen
ie ein Fest,
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Wasser, das schäumend
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schließe die Augen. Man hört das winzige Schlagwasser an die Ohren klopfen. Zuweilen rinnt ein gläsernklarer Schatten über dein Gesicht. Ringsum quirlt die Welle, und darüber in unendlicher Höhe blendet dich die silbrige Bläue des italienischen Himmels. Du bist ein glitzernder Fisch, der bewegungslos durch das Meer der Jahrtausende treibt.
Plötzlich jedoch wirfst du dich herum und näherst dich, langsam brustschwimmend, der Küste. Dabei, und dies vergesse man nicht, beuge man seinen Kopf, so daß man mit den Augen unter Wasser ist. Dann blicke man nach unten. Bei Sonnenschein ist der Anblick nie zu vergessen. Man kann den Grund tief unten leuchten sehen, auf dem die Sonne liegt. Die weißen Steine unten glitzern. Man liegt wie schwebend über einem großen, grünen Saal, man treibt wie eine fleischerne Wolke über nie gesehene, geheimnisschwere Gewölbe, durch die die Sonnenstrahlen wie lichte Balken fallen.
Dies sind die Bäder der Cäsaren. Hier werden die letzten Atemzüge der Ertränkten aufbewahrt, dies ist das Wasser, das den Mänaden den Tod verdarb. Dies sind die schweigenden, unheimlichen grünen Säle, in denen Ahnungslose vor Jahrtausenden erbleichten. Man schwebt mit ausgebreiteten Armen darüber hin, ein neugieriger Nachfahre, der die Geschichte mustert.
Und zu allem Überfluß erkennt man tief unten eine Herde von silbrigen Fischen durch einen Sonnenstrahl ziehen, gleichmäßig und beharrlich. Plötzlich jedoch erschrecken sie vor dem riesigen Untier, dem Raubfisch, der hier oben mit ausgebreiteten Armen auf der Lauer liegt. Weisenborn, Memorial 14
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