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Memorial / Günther Weisenborn
Entstehung
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Er hieß ,, Eierpaule", ein hübscher, hilfloser Bursche von etwa siebenundzwanzig Jahren. Er hatte eine Haut wie ein Mädchen. Er war kastriert worden.

Er hatte mit drei anderen Burschen eine tote Frau ge­schändet und sich auf sie gesetzt, um sie aufzuwärmen. Er weinte oft laut bei der Arbeit. Er arbeitete schlecht, und das bestimmte seinen Wert.

Er war ein verlachter, unglücklicher Gefangener, der sieben Jahre bereits im Zuchthaus war, ein Sittlichkeits­verbrecher.

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Ach, unsere Fahrten zur Waldhütte vor Gatow. Wenn wir, noch den Rausch der Geschwindigkeit im Blut, park­ten und uns an einem der Tische niederließen, um Kaffee und Cognak zu trinken und Kuchen zu essen. Und dann. lehnten wir in zwei Liegestühlen hinter der Hecke und sahen träumend in das weite Land hinaus. Und die Sonne schien auf uns nieder, und es war Sommer. Und manch­mal gingen wir den Weg an der einsamen Birke entlang in den Wald und in das Gebüsch am Waldrand, das heiß war, und die Erde glühte. Und wir sahen einander in die Augen, und der Wind fuhr über uns weg und drüben war das übersonnte, märkische Land, und es war ganz still in der Welt: Frieden und Liebe.

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