Die falbe Kuh blickte sich mit blinden, rotunterlaufenen Augen einmal ziemlich müde nach dem Flügelgezücht um, und sie beeilte sich. Mit letzter Kraft setzte sie Huf vor Huf jener großen, glücklichen Staubwolke nach, der Heimat, die verschwunden war. Plötzlich stand das Tier. Grüngefärbte Schaumfäden troffen von seinem aufklaffenden Maul, die Gelenke zitterten, die dürren Flanken bebten.
Einer der Geier sprang hart auf die Kruppe der Kuh, ein riesiger, nachtschwarzer Totenvogel, der wild aufschrie. Dann brach die Kuh, über die der Wind der Pampa ging, sehr langsam in die Vorderbeine, legte den Kopf leise auf die Erde und verblieb so regungslos, wobei sie ihr knöchernes, grotesk zitterndes Hintergestell schamlos gegen den Pampawind reckte. Der flügelschlagende Geier auf der Kruppe schrie voller Triumph auf und hackte wild und ungeduldig in ihr rot aufglitzerndes Fleisch, seine Federn sträubten sich im Wind. Die Aasgeierwolke verharrte flügelnd, hüpfend, mordlustig tänzelnd. Ringsum die große totenstille Ebene leuchtete gelb vor Glut von Horizont zu Horizont. Die Staubwolke der großen Herde war verschwunden. Der Tod kam rasch.
Die sterbende Kuh fiel steif um in das Gras, ihre Hinterbeine schlugen einige Male in der Agonie aus. Und nun fuhr die hart flatternde, schwarze Wolke wie ein blutdurstiger Sturm über die falbe Kuh. Die grausamen Schnäbel zerrten ihr Mahl heraus in das Gras, das sich rot färbte. Des Mondes Strahlen würden nur noch ein rötlich tropfendes Tiergerippe vorfinden und Fetzen des Fells von der falben Kuh von Corrientes .
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