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ins Auge. Wie Schiller möchte auch Schleiermacher eine Sittlichkeit der großen Persönlichkeit, der starken Indi­vidualität vortragen, möchte dartun, daß auserlesene Na­turen wohl imstande sind, auf die stete Selbstkontrolle der Beobachtung des kategorischen Imperativs zu ver­

zichten..."

Es war bullig warm im Hörsaal. Die Leute saßen eng und mit gebeugten Köpfen. Füllfedern kritzelten mit. Machte der Professor eine Pause, so wanderte eine Welle von sich hebenden Köpfen nach vorne. Ein Brummer summte am Fensterglas.

"...

Schiller behält jedoch für seine Ausnahmemen­schen, für die ,, schönen Seelen" das ultimum refugium des kategorischen Imperativs bei, wenn sie durch den Affekt aus der Bahn des normalen Lebens hinausgewor­fen sind..."

Die Mädchen schrieben eilig mit roten Händen. Sie hatten Falten auf den Stirnen, blonde Zöpfe und waren reizlos vor Eifer. Die Männer hatten entleerte Gesichter, wenn sie mitschrieben. Sie begriffen nicht, sie waren ausgeschaltet, sie waren eine Herde von gebeugten Se­kretären.

,,...

Obendrein nimmt die Negation des Bestehenden in seinen ethischen Aeußerungen weit mehr Raum ein, als die Darlegung positiver, ethischer Werte..."

Die Glocke ertönt. Das Kolleg ist aus. Die Hörer stehen auf, Lärm, Unruhe, Sitze knallen, eine Schlange von Eili­gen drängt sich zum Professor: er soll testieren, er tut es. Wirre, Durcheinander, der Hörsaal leert sich.

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