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Sache Baumann und andere : Roman / Jan Petersen
Entstehung
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Ihre Wirtin scheint eine sehr neugierige Frau zu sein. Sie ver- suchte mich gleich auszufragen, als ich Sie zu sprechen wünschte. Nachher hat sie anscheinend die ganze Zeit im Korridor herum- gestanden.

Da mögen Sie recht haben, Herr Kommissar, antwortete Baumann gezwungen ruhig.Alle Wirtinnen sind etwas neu- gierig. Sie ist aber sonst eine harmlose, sehr ordentliche Frau.

Der Kommissar musterte Baumanns hellen Sommeranzug:Sie wollten wohl gerade ausgehen? Da habe ich ja Glück gehabt, daß ich Sie noch antraf.

Ja. Ich wollte ins Kino gehen.

Vor der Haustür stand ein dunkler geschlossener Privatwagen. Der Chauffeur trug Zivil. Beim Einsteigen musterte Baumann den Kommissar noch einmal. Nein, er kannte ihn noch nicht.

Der Wagen sauste durch die Stadt; Häuserreihen glitten im dämmernden Zwielicht schnell und verschwommen vorbei, die

Straßenlaternen brannten schon, obwohl es nicht völlig dunkel

. War.

Baumann saß schweigend in der Ecke des Wagens, in seinen Ohren summte es wie ein Bienenschwarm. Wäre ich doch schon fort gewesen! Unsinn, dann wären sie morgen wiedergekommen ... Was wollen sie nur wieder von mir?!...

Ein brennendes Verlangen überkam Baumann, danach zu fragen, da sagte der Kommissar neben ihm, als hätte er Bau- manns Gedanken erraten:Inspektor Diebold hat Ihr Revier angerufen, aber Sie hatten schon Dienstschluß. Deshalb mußte ich mit dem Wagen los. Es scheint sehr dringend zu sein.

So...? Sehr dringend...? brachte Baumann gepreßt heraus.

Der Kommissar nickte schweigend. Worum es eigentlich ging,

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