ch, die Lag
ler-
lerr
die
nel
nter- ann ‚chte
i mal
stau“
rant mit jemandem getroffen hat?“ Baumanns starrer Blick fiel Diebold auf. Ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt, dachte er und fügte erklärend hinzu:„Ich meine: die Wegner hat sicher ihre Verbindungsleute auch in Wohnungen getroffen. Sie haben vielleicht damals nur nicht daran gedacht.— Ist sie viel- leicht öfter in denselben Stadtbezirk gefahren? Dort in ein be- stimmtes Haus gegangen?— Können Sie sich nicht darauf be-
sinnen?!“
Baumann wich Diebolds Blicken aus. Er suchte nach einer Ant- wort, sagte dann überlaut:„Ja, das könnte möglich sein, ich muß versuchen, mich genau zu erinnern...“
Gedanken hasteten durch seinen Kopf: Der Wegner gegen- überstellen! ‚,... noch nicht so weit“, sagt Inspektor Diebold. Das werden sie also tun, wenn sie nicht weiterkommen. Dann ist es aus mit mir! Endgültig aus!„..... öfter in denselben Stadtbezirk gefahren?— In ein bestimmtes Haus gegangen?“... Was kann ich bloß darauf antworten?! An die Havel sind wir damals ge- fahren, in den Grunewald ... Und wenn ich jetzt reinen Tisch mache und erzähle, wie alles wirklich gewesen ist— dann habe ich endlich Ruhe! Ruhe?!— Dann bin ich verloren!...
Baumann sagte:„Es tut mir leid, Herr Inspektor, aber ich kann mich im Moment wirklich nicht darauf besinnen, ob die Wegner manchmal auch in andere Stadtbezirke gefahren ist.. n
Inspektor Diebold schlug mit der flachen Hand auf den Schreibtisch:„Mann! Sie scheinen sich nicht mehr ganz klar darüber zu sein, worum es geht!— Sie haben seinerzeit die Angaben als Beamter unter Ihrem Diensteid gemacht! Ich rate Ihnen gut, mehr Interesse zu zeigen und Ihr Gedächtnis anzu-
strengen. Melden Sie sich morgen wieder bei mir!— Sie können
gehen!“


