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seine Schultern, seinen Rücken, als könnte sie noch nicht glauben, daß er wieder neben ihr sitze, auf diesem Sofa hier, in ihrer Wohnung und sie lächelte, das Gesicht noch naß von Tränen. Möller war es, als fiele eine schwere Last von ihm. Jetzt erst empfand er wirklich: er war frei, er war wieder zu Hause. Neben ihm saß seine Frau, an ihn gelehnt, streichelte ihn... Er war zu Hause! Dort stand sein Schreibtisch, gegenüber an der Wand hing sein Meisterdiplom...
Plötzlich packte ihn Angst. Was hatte sie vorhin gesagt? Angeschrien ist sie worden von diesem Kommissar Strehlke?...
Er löste die Arme der Frau von seinem Hals, redete eindringlich, beschwörend auf sie ein: ,, Du darfst von allem, was geschehen ist, zu niemandem sprechen, Anna! Mit keinem Wort. Du mußt alles vergessen, versprich mir das. Und du darfst mich darüber auch nie etwas fragen. Wir müssen alles vergessen, hörst du, Anna! Sonst sonst werde ich wieder verhaftet..."
-
Seine Frau sah ihn erschrocken an, sie begann wieder zu weinen.
,, Was haben sie dir angetan, Heinrich...?"
,, Nicht mehr davon reden, nie mehr, Anna, bitte", sagte Möller. ,, Immer schweigen, hörst du, immer, überall", wiederholte er.
Möller war als ein anderer Mensch zurückgekommen. Er blieb schweigsam und verschlossen, war bedrückt, sein Gesicht sorgenvoll gefurcht. Die Frau kannte sich in ihrem eigenen Mann nicht mehr aus, manchmal glaubte sie, mit einem Fremden zusammen zu leben, mit dem sie nur ein Gemeinsames verband: das Geschäft.
Möller mühte sich mit verzweifelter Anstrengung um sein Geschäft. Die Sorge um seine Bäckerei quälte ihn Tag und Nacht, sie hatte ihn selbst während seiner Haft nicht verlassen. Die
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