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schlug es ihr die Stimme. Sie sah stumm in sein erschöpftes, verquältes Gesicht, auf die zerdrückten Kleider, auf seine durchnäßten Schuhe.
Schweigend kochte sie Kaffee, wärmte einen Essenrest auf, schnitt Brote, stellte alles auf dem Tisch zurecht.
Wegner saß zusammengeduckt am Küchentisch, den Blick auf die Tischdecke. Er rührte das Essen nicht an.
Der nächste Morgen kam- und Wegner ging nicht zur Fabrik. Jetzt mußte er es sagen, es gab keinen Ausweg.
,, Es ist zwecklos", sagte er müde, als seine Frau ihn fragend ansah.
Seine Frau verstand. Sie hatte es geahnt; tief hatte die Furcht davor in ihr gesessen, doch noch immer war ein Funke von Hoffnung in ihr gewesen, daß seine Kündigung rückgängig gemacht werden könnte. Jetzt war auch das vorbei. Er blieb zu Hause. Er war entlassen.
Was Wegner gefürchtet hatte, geschah. Seine Frau brach zusammen. Sie weinte nicht, ihre Tränen schienen versiegt; sie lag fiebernd im Bett, wollte nichts zu sich nehmen, wurde völlig apathisch. Mit rührender Sorge bemühte sich Wegner um seine Frau. Er kochte Tee, um das Fieber herunterzubringen, machte ihr Umschläge, bereitete leichte Speisen, zwang seine Frau, zu essen, um sie vor Entkräftung zu bewahren, hielt das Haus sauber, erledigte Einkäufe in jagender Hast, um seine Frau nicht zu lange allein zu lassen. Er war glücklich, als sie sich langsam erholte und wieder zu Kräften kam. Er duldete nicht, daß sie aufstand, soviel sie auch darum bat, weil sie doch ,, alles versorgen, nach dem Rechten sehen müsse".
Diese Tage voller Sorge und Hast ließen ihn manchmal vergessen, was geschehen war. Nur ein Gedanke verließ ihn nicht:
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