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Frau Schuster sah Puschke brüskiert an. Was erlaubt der sich denn, in meiner eigenen Wohnung! dachte sie. Als ob ich an allem schuld bin! Wo ich es nur gut meine... Dann sagte sie: ,, Das ist so eine- so eine Bauernstube. Ein Tiroler Weinrestaurant." Und fügte hinzu: ,, Ich war natürlich noch nie dort, solche Lokale besucht unsereins nicht!"
" Ja, und-", drängte Puschke ,,, wie heißt es denn? Einfach- , Bauernstube?"
,, Nein ,, Alpenrose heißt es."
,, Können Sie mir beschreiben, wo die, Alpenrose ist?
Straße?"
" Ja, natürlich, Herr Puschke."
-
- Die
Frau Schuster erklärte Puschke umständlich den Weg. Puschke verabschiedete sich eilig.
Er fand sich leicht zurecht. Es war nur einige Querstraßen entfernt., Alpenrose' stand in gemalten, verschnörkelten Buchstaben auf einem Schild über dem Eingang.
Schon an der Tür schlug Puschke lärmender Gesang entgegen, mit dem dünnen Zirpen einer Zither vermischt. Er blieb an der Theke stehen, sah sich suchend um.
Die kleine Gaststube war überfüllt, enggedrängt saßen die Gäste an den buntbemalten Holztischen. Die Stuhllehnen hatten eingeschnitzte Herzen, an den Wänden hingen Geweihe, ausgestopfte Tiere, Münzensammlungen, bunte Porzellanteller, auf denen Sprüche standen; von der niedrigen Decke hingen Puppen in Bauerntracht und verräucherte Holzschnitzereien. Der Raum war in ein diesiges, rotes Dämmerlicht gehüllt.
,, Womit kann ich dienen?" fragte der Wirt.
,, Ich suche nur einen Freund", sagte Puschke. Im selben Augenblick entdeckte er Baumann. Er saß rechts an einem Ecktisch.
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