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amter, Postsekretär, und ich weiß es zu schätzen, wenn ich einen Beamten als Mieter habe...“ Frau Schuster seufzte auf und schlug die Hände zusammen.„Aber in den letzten Wochen ist es geradezu schrecklich mit Herrn Baumann; ich kenne ihn einfach nicht wieder!— Mein Gott, wie hat sich der Mensch verändert! Immer war er so solide, ein Mustermensch, kann ich Ihnen sagen, wirklich, ein Mustermensch. Und jetzt! Denken Sie, er trinkt fürchterlich— jeden Tag! Und Umgang hat er! Manchmal bringt er diese Dame sogar hier mit herauf!“ Frau Schuster zog das Wort Dame bedeutungsvoll in die Länge.„Wissen Sie, ich habe mein Lebtag nur mit anständigen Menschen verkehrt und habe deshalb doch einen Blick für so etwas.— Ich habe sofort ge- merkt, daß mit dieser Person etwas nicht stimmt. Glauben Sie mir, Herr Puschke.“
Puschke rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her. Er versuchte, erneut nach Baumann zu fragen, doch es war nicht möglich. Frau Schusters Redeschwall war nicht zu unterbrechen: „... Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich will nichts gegen Herrn Baumann sagen. Ganz im Gegenteil! Ich sorge mich nur so um ihn. Ich kann fast nicht mehr schlafen. Es ist ja nicht mehr mit anzusehen, wie der Mensch seine Gesundheit ruiniert. Seine Beamtenstellung setzt er auch aufs Spiel! Das kann doch nicht gut enden!“ Frau Schuster kam dicht zu Puschke heran:„Sie sind doch sein Freund, Herr Puschke! Wissen Sie denn nicht, was mit ihm ist? Er ist doch todunglücklich, das fühlt man doch! — Es muß ihm doch irgend etwas passiert sein, daß er jetzt solch ein Leben führt! Hat er vielleicht Schwierigkeiten im Dienst?— Oder ist sonst irgend etwas vorgefallen, das ihn so durchein- andergebracht hat, Herr Puschke?“
Frau Schuster wartete gespannt auf eine Antwort.


