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Schlüsselbund, Pfeife, Tabaksbeutel waren drin. Er ging zur Haustür, holte die Zeitung, legte sie dazu. So hatte er sie nie vergessen; die Frau las sie stets erst abends, damit er sie für die Arbeitspausen im Werk hatte.
Er ging ins Badezimmer.
Als er zurückkam, stand seine Frau am Küchentisch und schnitt Brote. Er umfaßte ihre hagere Gestalt mit einem schnellen Blick, den über den Tisch gebeugten Rücken. Kleiner, zusammengesunken schien sie, ihre Augenlider waren rot und geschwollen. Er hätte sie umarmen und streicheln mögen, doch er fürchtete, sie würde ihn dann bitten, zu bleiben. Er konnte ihr nicht die volle Wahrheit sagen. Es gäbe noch Möglichkeiten, seine Kündigung rückgängig zu machen, hatte er erklärt.
Er setzte sich. Er trank, nahm von den bereitgestellten Broten, ohne aufzusehen. Er hörte seine Frau kurz und unregelmäßig atmen, als kämpfe sie mit Atemnot . Als er am ersten Morgen nach seiner Kündigung zum Werk gefahren war, hatte sie gehofft, er könne seine Arbeitsstelle wieder zurückbekommen. Vielleicht hoffte sie noch immer. Er spürte plötzlich, daß sie ihn ansah.
Er sagte schnell: ,, Die Thermosflasche noch." Und dann: ,, Vier Paar Brote genügen heute."
Er stand auf, strich ihr flüchtig übers Haar, sah an ihrem Gesicht vorbei. Er drehte sich sofort um, griff nach der Aktentasche und ging schnell zur Tür, als müsse er vor ihr fliehen, als könne sie im letzten Augenblick seine mühsam erzwungene Ruhe mit einem Wort, mit einer Gebärde erschüttern.
Auf der Straße beeilte sich Wegner, zur nächsten Ecke zu kommen. Er wußte, seine Frau stand am Fenster und sah ihm nach; sie hatte ihm stets nachgewinkt. Er konnte sich nicht umdrehen, es war wie ein Zwang. Die wenigen Tage haben auch
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