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durch die Werkstätten, durch die Büros, beunruhigten die Meister anderer Abteilungen, die Betriebsingenieure, kursierten unter der Belegschaft. Es gab viele, die sich zu der aufregenden Neuigkeit mit keinem Wort äußerten, andere, die mit langjährigen, vertrauten Kollegen flüsternde Gespräche führten, sich in Vermutungen ergingen, die überlegten, wie man neue, überraschende Verhaftungen verhindern könne.
Eine unsichtbare Mauer entstand um Meister Wegner. Angstliche beschlossen, sich von ihm fernzuhalten, um nicht ebenfalls in Verdacht zu geraten, ja, es gab solche, die nur noch von dem ,, Staatsfeind Wegner" sprachen. Jetzt sei er entlarvt und verhaftet, gut so. Niemand könne ihnen auch zumuten, mit Staatsfeinden unter einem Dach zu arbeiten. Doch bei denen, die all die Jahre hindurch Gegner des Regimes geblieben waren, erwachten kameradschaftliche Sympathie und ein Gefühl der Verbundenheit mit Wegner. Sie konnten sich jedoch den Vorfall am allerwenigsten erklären. Wegner war ihnen als unpolitischer Mensch bekannt. Aber das Gestapo - Auto? Und von der Arbeitsstelle geholt? Meister Wegner stand unter politischem Verdacht, daran war nicht zu zweifeln. Das alles war gestern gewesen. Heute wußte die Belegschaft seiner Abteilung bereits mehr. Pölke, ein Vorarbeiter, viele Jahre im Werk, hatte die Werkstattschreiberin vorsichtig ausgefragt. Das Mädel erzählte ihm von dem Schreiben der Werkpolizei und daß alle Sachen Wegners schon verpackt bereitständen, daß Wegner erneut zur Direktion gerufen worden war. Meister Wegner sollte wahrscheinlich gemaẞregelt werden. Was den ganzen Vorgängen vorausgegangen war, blieb jedoch unerklärlich.
Der Werkstattschreiberin ging die Arbeit nicht von der Hand. Sie beobachtete aufgeregt aus dem erhöhten Glaskasten die Ma
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