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Sache Baumann und andere : Roman / Jan Petersen
Entstehung
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Vier Menschen sitzen in einem hell erleuchteten Zimmer und grübeln.

Ein Rechtsanwalt:

Sein Büro hat man verschlossen und versiegelt. Er ist als Staats­feind verhaftet! In seine Wohnung durfte er nicht mehr zurück. Was ist mit seiner Frau geschehen?! Was soll aus ihm werden? Schuldlos ist er in Verdacht geraten, vollkommen schuldlos. Wenn es ihm nicht gelingt, das nachzuweisen, ist er verloren. Oh, er weiß, was es zu bedeuten hat, im Zentralgebäude der Geheimen Staatspolizei zu sein!- Immer wieder hat er nach einer Er­klärung gesucht und überlegt: Wer kann mich verdächtigt haben? Welche Anschuldigungen können gegen mich vorliegen? Seinen Klientenkreis ist er in Gedanken durchgegangen, alle Verwandten und Bekannten, ohne einen Anhaltspunkt zu finden. Seitdem sich aber die Tür zuletzt geöffnet hat, ist ihm klar, ist ihm erschreckend klar: das Mädchen dort drüben, diese Eva Wegner, war der An­laẞ zu seiner Verhaftung! Sie muß sich staatsfeindlich betätigt haben, und weil er sie kannte... Das ist es! Diese beiden Männer werden mit ihr zusammengearbeitet haben, werden ihre Auftrag­geber, ihre Komplicen sein. Die Gestapo wurde auf die drei auf­merksam, griff zu! Sein leichtsinniges Leben hat ihn hierher ge­bracht. Wie kann man in dieser Zeit auch wissen, wen man kennenlernt. Harmlos scheinende Menschen können Gegner des Regimes sein... Was nützen jetzt Selbstanklagen? Jetzt muß er beweisen, daß er unschuldig ist, beweisen! Das muß ihm gelin­gen, muß, sonst... Oh, nicht auszudenken! Sicher sind sie hier nicht umsonst zusammengebracht worden. Vielleicht werden sie beobachtet!? Dann muß er schon jetzt zeigen, daß er an allem nicht beteiligt ist. Strengste Zurückhaltung dem Mäd­chen und ihren Komplicen gegenüber! Auch Gebärden vermeiden,

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