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Sache Baumann und andere : Roman / Jan Petersen
Entstehung
Seite
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XIV

Baumann saß in seinem Zimmer mit aufgestemmten Ell­bogen, den Kopf in die Hände gestützt. Vor ihm lag ein Brief, auf rosa Papier geschrieben. Neben ihm stand eine offene dick­bauchige Flasche und ein Likörglas.

Baumann starrte auf den Brief:

,, Lieber Ernst. Ich warte schon so lange, daß wir uns wieder treffen. Warum kommst Du nicht? Hast Du etwa schon alles vergessen? Ich werde jeden Abend warten in unserem Restau­rant. Du kannst doch nicht immer im Dienst sein. Wenn Du nicht kommen wirst, dann kann ich nur das eine sagen, daß Du nicht besser bist wie andere Männer, und das hätte ich nicht gedacht von Dir, wo Du doch ein Staatsbeamter bist. Deine Else Stenzel."

Baumann goß sich ein neues Glas ein, trank es in einem Zug leer, trank ein zweites. Er fegte den Briefbogen mit einer Hand­bewegung vom Tisch, stierte wieder vor sich hin. Abgerissene Gedanken schwammen durch seinen dunstigen Kopf. Soll mich in Ruhe lassen Liebe?!- Betäuben, Vergessen war das.

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Was wollen die Weiber überhaupt von mir!- Hätte sie nicht mit raufnehmen sollen, die Schuster macht dann immer Frosch­augen. Jetzt kennt sie auch noch meine Adresse, schreibt Briefe

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Blödsinn...!

Er griff erneut nach der Flasche. ,, Mir wurscht! Mir alles wurscht!" sagte er laut.

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