ie
ja
a re anne are Fan 5
flog auf, ein Rudel Männer kam herein, fünf Zivilisten und zwei Schupos.
Ein schlanker Mann in Zivil, mit weichem Hut und einem hellen, eng gegürteten Sportmantel, kam zu Eva an den Laden- tisch.„Rufen Sie sofort den Bäckermeister!“ sagte er befehlend. Er sah sie drohend und durchdringend an, als müsse er sich ihr Gesicht genau einprägen.
Eva zögerte verwirrt. Sie legte die Tüte, die sie in der Hand hielt, auf den Ladentisch.„Ich hole Herrn Möller, er wird gleich hier sein“, sagte sie und ging zu der Verbindungstür hinten im Laden.
Der Mann im hellen Sportmantel machte eine knappe Kopf- bewegung. Ein anderer Zivilist schloß sich daraufhin Eva an, blieb dicht hinter ihr.
Eva sah ihn verwundert an.
„Ich gehe mit!“ sagte ihr Begleiter barsch.
Eva nickte stumm. Ein Angstgefühl stieg in ihr auf, eine Ahnung, daß etwas Schreckliches kommen würde. Sie wußte, daß Möller in der Backstube war, sie ging schneller. Er wird alles in Ordnung bringen, dachte sie.
Der Mann hinter ihr ließ sie nicht aus den Augen.
Im Laden begannen die Zivilisten Schubläden aufzuziehen und sie zu durchsuchen. Die Kunden, die Frau und der junge Mann, sahen dem Treiben erschrocken zu. Der junge Mann machte zwei
Schritte zum Ausgang hin.„Dauert mir zu lange“, sagte er.
Der Mann im hellen Sportmantel sagte kurz:„Sie bleiben hier! Niemand verläßt den Laden!“
„Ich... ich... wollte doch nur etwas Brot kaufen“, sagte der
“ junge Mann bestürzt.
61


