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, Wirklich schön. Man kommt doch zu wenig ins Freie", sagte
Eva.
„ Ja-
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und dazu Wassersport!" sagte Baumann. ,, Ein schöner
und gesunder Sport. Treiben Sie auch Sport?"
,, Nein, leider nicht. Ich habe zu wenig freie Zeit."
,, Und Sie sind trotzdem so schlank!- Ich treibe viel Sport. Schon zu Beginn meiner Laufbahn, in der Polizeischule, war Sport, Wehrsport, die Hauptsache." Sie gingen zum Ufer hinunter. ,, An uns Polizeibeamte werden oft harte Anforderungen gestellt, da ist sportliche Ertüchtigung dringend notwendig." ,, Das glaube ich gern", antwortete Eva.
Sie gingen in ein Gartenrestaurant. Weiße Stühle und Tische standen in langen Reihen bis an die Uferböschung. Ein Kellner kam. Eva wünschte ein Zitronenwasser, Baumann bestellte sich ein Glas Bier.
,, Um auf unser Thema zurückzukommen...", griff Baumann das Gespräch wieder auf. ,, Jeder Beruf ist anstrengend, aber ein Schupo hat es manchmal wirklich nicht leicht."
,, Das kann ich mir denken", bestätigte Eva.
Baumann sah sie lächelnd an und wollte weiterreden, doch seine Gedanken waren plötzlich wie weggeblasen. ,, Sicher, ganz sicher...", sagte er gedehnt. Er trank einen Schluck Bier, dann begann er von seinem Dienst zu erzählen. Er kam von einer Geschichte in die andere, erzählte von nächtlichen Streifen, von Schießereien.
Eva hörte aufmerksam zu. Was Baumann erzählte, war ihr neu. Sie hatte nie gedacht, daß so viele Dinge zu den Pflichten eines Schupo gehörten. Man sah die Polizei doch nur im Straßendienst und stellte sich eigentlich vor, daß sie ein ruhiges Beamtenleben hatte. Doch er liebte es wohl, zu prahlen? So sind die mei
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