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Wie kommen Sie zu diesen Strümpfen?" ,, Ein Kamerad hat sie mir geliehen. Den Namen werde ich nicht verraten." Böttcher raste. Wiederum griff er mich an der Gurgel, schlug aber nicht. Mit un­erschütterlicher Ruhe gab ich zu, im Fehler zu sein und die verdiente Strafe selbstverständlich abbüßen zu wollen.

Endlich brachte mich Böttcher zu Jung die Treppe hinauf, ließ mich aber nicht allein mit dem Lagerführer. Jung machte mir bittere Vorwürfe. Ich hätte mein Amt zugunsten der Pfarrer einseitig miß­braucht, nie aber Kollegen, die bei Fehlern erwischt worden waren, angezeigt. Auf meine Antwort, ich könne doch kein Judas sein, rief er barsch: ,, Hauen Sie ab!" Später kam ich wieder mit Jung zu­sammen. Er blieb stets freundlich und hat nie ein Wörtchen über diese mich demütigende Affäre fallen lassen.

Auf Befehl Kuhns mußte ich alle Pfarrer des Blocks Nr. 26 antreten lassen und dort öffentlich Bericht über mein Erlebnis mit den Spielkarten und den Strümpfen geben, was in humorvoller Form geschah. Selbst Kuhn konnte das Lachen nicht verbeißen. Als ein Pfarrer meldete, bei der Beschlagnahmung seien auch zwei Postpakete verschwunden, ließ Kuhn abermals sämtliche Gegenstände aus den Spinden der Stube Nr. 3, diesmal in die Blockstraße, werfen. Die Pakete sind nicht gefunden worden. Das war ein Glück für uns, sonst hätten die SS - Leute geglaubt, wir hätten die Postpakete ver­steckt, um die Nazis des Diebstahls beschuldigen zu können.

Die reichsdeutschen Pfarrer erhielten ihr Privateigentum zurück. Nur die Tabakwaren wurden von uns an andere Kameraden verteilt, da diese Sachen unvorschriftsmäßig untergebracht waren.

Einen Monat lang kam Kuhn fast jeden Tag in unsern Block und verhöhnte mich mit rohen Worten. Wenn es nur möglich war, suchte ich das Heil in der Flucht. Da man um diese Zeit wiederum Pfarrer in die Büros aufnahm, meldete ich mich freiwillig in das Büro der politischen Abteilung, wo der Hauptscharführer Tulke und auch der Gestapochef Kick trotz des Kartenspiels und der Badoglio­Strümpfe stets anständig zu mir blieben. Bach sagte mir einmal: ,, Ihre Affäre ist harmlos." Selbst Böttcher meinte gelegentlich: ,, Fleißig sind Sie, das wollen wir zugeben, aber ihre böse Schnauze." Später hat mich nie wieder jemand gefragt, wer mir die Strümpfe ge­

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