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Plaudereien, vor allem die modernen religiösen Bestrebungen im Protestantismus , zogen mich besonders an. Einige begabte Vertreter weltberühmter Benediktinerabteien erbauten uns durch ihre Vorträge über Liturgie und Kirchengesang. Als im Sommer viele französische Kollegen ankamen, da floẞ bald der Redestrom der Wissenschaft unaufhaltsam. Unter dem Präsidium von Monseigneur Piguet blühte ein Studienzirkel auf, der allsonntags mehrstündlich die soziale Frage erörterte. Selbst werktags ergriff ein französischer Jesuit regelmäßig das Wort. Wir Franzosen dürfen auf Männer ernster Wissenschaft und hinreißender Beredsamkeit stolz sein. Ich nenne nur den Pater Riquet, der dieses Jahr in Notre Dame in Paris die Fastenpredigten hielt. Die Seminaristen folgten regelmäßig den philosophischen und theologischen Vorlesungen des Generalvikars Daguzan.

Jeder Häftling unseres Blocks hatte auch reichlich Gelegenheit, Sprachen zu erlernen oder sich in einer Fremdsprache zu vervoll­kommnen, wohnten ja unter uns Vertreter aus fast sämtlichen euro­päischen Nationen. Die Bibliothek besorgte die nötigen Lehrbücher. Unsere Kameraden der Ostgebiete lernten aus begreiflichen Gründen vielfach russisch. Einige Pfarrer traten auch als englische Sprach­lehrer auf. Zu unserer größten Freude erlernten nicht wenige Mithäft­linge die französische Sprache. Ich selbst gab einem Innerfranzosen Unterricht im Deutschen und mühte mich auch ab, einem jungen Mann die Anfangskenntnisse des Lateinischen einzupauken.

Die verulkte ,, kochende Kirche" schuf im Lager manch Gutes für den Leib, die lehrende Kirche trug aber auch Sorge für die Bildung des Geistes und der Seele.

So verwandelte sich der Block Nr. 26 unerwartet in eine Studien­anstalt, gewiß in einem K. Z. etwas Außergewöhnliches. Ein derartiger wissenschaftlicher Betrieb konnte natürlich den SS - Blockführern nicht entgehen. Ausnahmslos drückten sie jedoch beide Augen zu. Die Schüler zahlten nämlich ihren Lehrern kein Honorar, sondern Lehrer und Schüler spendeten gemeinsam zur Aufrechterhaltung der Lehr­freiheit den SS- Vorgesetzten gerne und reichlich Zigaretten mit aller­hand Zubehör. Der Wachtposten am Tor meldete uns das Heran­schleichen der Rapportführer und der Lageroffiziere, die von der unvorschriftsmäßigen Lehrtätigkeit ja nichts wissen durften.

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