Tages­

en. So

in den

um der

genuß.

eimlich

Werke, hatten Commen

ar stets ich be­schichte e Hefte

den an­

agerkost

n. Vom überließ e liefen

auch in en Ziga­

m Kame­husterei,

mandos

ersonen, Conserven

ggeklaut

tern des Gemüse Hosen,

In, Holz, begehrte.

handelte eldbörse,

für eine er sowie

ein Paket Lasso- Zigaretten erwarb ich mir einen schönen neuen Anzug aus Halbplüsch, der mir ausgezeichnet paẞte. Gelegentlich wurde meine Gutmütigkeit auch mißbraucht. Ein Schuster zeigte mir ein Paar neue Lederschuhe und verlangte dafür viel Speck und Butter. Wir wurden handelseins, Leider hatte ich vorausbezahlt und erhielt nur den einen Schuh, den der Mann mir als Muster gezeigt hatte. Trotz aller Reklamationen konnte ich nicht in den Besitz des anderen Schuhes gelangen. Mich bei der Behörde zu beschweren, war un­möglich, da man den Schuster und mich eingesperrt hätte. Als ich beim Abschied von Dachau meine paar Habseligkeiten einpackte, stand mein linker Schuh immer noch vereinsamt auf dem Regal. Ich schenkte .ihn großmütig den Amerikanern.

Mit den so erhandelten Lebensmitteln und dem Inhalt der Heimatpakete stellte der Koch das Menu zusammen. Der Speisezettel war bis zur Hungerperiode des Winters 1944/45 inhalt- und ab­wechslungsreich.

Glücklicherweise waren in dieser Zeitperiode die meisten SS- Leute alte, faule und auch meist blöddumme Männer, die kaum Dienst­interesse zeigten. Wir steckten ihnen Butter, Speck und Zigaretten zu, und so ließen sie uns nach Herzenslust klauen und kochen. Hier und da wurde einmal ein Pechvogel erwischt. Er ließ sich am Abend auf seine vier Buchstaben fünfundzwanzig auszahlen, stahl aber tags darauf wieder seelenruhig weiter.

Nach dem Essen füllten wir Töpfe und Einmachgläser mit EB­waren an, steckten sie vorsichtig mit Brotportionen in unsere Taschen und spazierten auf der Lagerstraße, wo hungernde Kameraden auf unser Kommen warteten. Heute bekomme ich noch Dankschreiben für die gespendeten ,, Hungerpillen." Kein Häftling wird uns Geist­lichen vorwerfen können, daß wir nicht das Menschenmögliche ver­suchten, um das ,, Kohldampfschieben", wie das Hungern in Dachau hieß, etwas zu erleichtern. Vor allem dachten wir an die armen Kranken in den Spitälern.

Wir durften nur bis ein Uhr auf der Lagerstraße spazieren. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen spielten wir fast regelmäßig eine Stunde lang Skat. Von drei bis fünf Uhr herrschte Stillschweigen. Nun hatten wir nochmals das Brevier oder Lehrbücher in Händen.

133