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schlüpfen vermochte. Wenn ich nun die Nadel mit dem dicken Zwirn durch den oberen Knopf, das Gewebe und den unteren Knopf und dann wieder zurückführen wollte, mußte der kleine Finger nachdrücken und stoßen, so fest er nur konnte. Mit Mühe und Not machte so die Nadel zweimal den Hin- und Rückweg durch Tuch und Knöpfe, aber dann ging es nicht mehr leicht. Manche Nadel habe ich dabei krumm gedrückt, was die Arbeit noch mehr erschwerte. Ersatznadeln standen uns selten zur Verfügung. Beim Nachdrücken stach ich mir oft in die Finger, so daß Blutstropfen über die Hand perlten. Da keuchte ich alter, kurzsichtiger Mann. Und so sollte ich hundert Knöpfe jeden Tag ansetzen, und brachte in zehn Minuten ächzend kaum einen ein­zigen an das Tuch.

Wegen meiner Unbeholfenheit niedergedrückt, schaute ich nach links und rechts zu den Nachbarn hinüber. Pater Riquet, der gerade jetzt, während ich dieses niederschreibe, in Paris die Fastenpredigten hält, saẞ in meiner Nähe und hantierte fleißig mit Nadel und Zwirn. Dabei lachten er und sein Nachbar unbändig. Einer von ihnen rief mich herbei und sagte spöttisch: ,, Heureka, ich hab's gefunden." Da wir gerade unbewacht waren, zeigte uns der witzige Kamerad, wie wir durch Schwindeln uns die Arbeit erleichtern und dabei sogar Sa­botage treiben konnten. Folgende Methode wurde nun vorgeschlagen: Wir sollten Nadel und Zwirn nur einmal hin und einmal zurück durch das Zeltgewebe und den Knopf führen, dann das Tuch in Ruhe lassen. Durch die Ösen des oberen Knopfes wurden nun die vorgeschriebenen vier Zwirnfäden gezogen, zum Knopf herein, zum Knopf hinaus. Wir wickelten den Faden einige Male um den Knopf und griffen dann den Nachbarknopf auf der anderen Seite an, den wir ebenfalls dann auf dieselbe Weise bearbeiteten. Bei der Revision schaute der Aufseher nur, ob der Knopf mit einem vierfachen Faden überspannt war und kümmerte sich weiter nicht um unsere Arbeit. Den SS- Leuten fiel es nie ein, die angenähten Knöpfe auf ihre Widerstandskraft zu prüfen. Hätten sie die beiden Knöpfe, die ja nur ein Faden zusammenhielt, in die Löcher gesteckt und zugemacht, dann wären ihnen die zwei Knöpfe sofort in die Hände gefallen.

Obendrein rieten wir vielen Kameraden unseres Kommandos, täg­lich ein paarmal eine Handvoll Knöpfe im Abort verschwinden zu

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