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Trenkle war vorübergehend auch Lagerführer. Seine äußere Teufelsfratze und seine noch häßlichere Seele kennt der Leser bereits. Als er sich einmal den Arm gebrochen hatte, wünschten nicht wenige Leidensgenossen, Trenkle hätte sich besser den Hals gebrochen. Er war halt eine ganz üble Nummer im Lager.
Zur Zeit der Bazillenmörderei war Böttcher Chef bei der Post, allgemein im ganzen Lager beliebt. Einen besseren Kommandoführer hätte man sich nicht wünschen können. Als er aber Rapportführer wurde, fuhr ihm gleichsam der leibhaftige Satan ins Herz. Böttcher wurde brutal, abstoßend, und war bald von allen Kameraden gehaßt. Dummheit und Ehrgeiz haben diesen früheren Althändler auf die schiefe Bahn geführt. Böttcher wollte sichtlich in der Gunst des Kommandanten steigen, um zur Würde eines Lagerführers hinaufklettern zu können. Er plumpste aber hinunter und brach sich dabei das Genick.
Sein Kollege Kuhn war eine Ausgeburt der Hölle. Viele Leidensbrüder hat er in namenloses Elend gestürzt. Mich verfolgte er, als ob ich ein gefährliches Tier wäre. Nirgends war ich vor diesem gefühllosen Menschenquäler sicher, nur im Abort. Im ganzen Lager hatte Kuhn keine Gönner. Kurz vor der Ankunft unserer Befreier schlich er bleich und niedergedrückt umher. Als ich ihm zufällig begegnete, wandte er den Blick verlegen ab. Sollte ein Gefühl der Reue in ihm aufgestiegen sein? Nach Gerüchten endete Kuhn durch Selbstmord.
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Bei der SS und der Gestapo der politischen Abteilung hatte ich manches erschütternde Erlebnis. Der Gestapochef Kick war mir seit dem Sommer 1943 bekannt. Obwohl persönlich vornehm und zurückhaltend, ja freundlich zu uns, ist er nicht mit Unrecht gehängt worden. Die Gestapo schindete und mordete überall, wo sie das Szepter führte. Kick hatte in Dachau seine Agenten in Naziuniform, leider auch solche in Häftlingskleidern. Er saß kaum zehn Meter von meiner Schreibstube entfernt und hörte genau wie ich fast tagtäglich das nervenerschütternde Schreien der Kameraden, die zum Geständniszwang oder zum Verrat der Mitwisser barbarisch verprügelt wurden. Kick und Konsorten tragen auch die Verantwortung für viele Morde, die uns in Dachau entsetzten. Nur zwei Beispiele! Mitte Februar 1944
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